Der Schulabschluss ist geschafft und damit beginnt ein ganz neuer Lebensabschnitt. Da drängen sich jede Menge Fragen auf: Was passt zu mir? Wo bewerbe ich mich? Und was, wenn es nicht sofort klappt oder wenn ich schon eine Ausbildung begonnen habe, aber noch tausend Fragen im Kopf herumgehen?
Das Heft „Mein Ausbildungsstart“ soll eine kleine Orientierung geben, ohne dabei eine Richtung vorzuschreiben. Denn „die eine perfekte Entscheidung“ gibt es selten – wichtiger ist, den nächsten guten Schritt zu finden: eine klassische Ausbildung, ein Studium oder ein Einstieg über Umwege, die in Wahrheit Chancen sind.
Wie so ein Weg aussehen kann, zeigt das Beispiel einer jungen Floristin, die über die so genannte Einstiegsqualifizierung ihren Traumberuf finden konnte: ein Praxisjahr, das nicht nur Türen öffnet, sondern auch Selbstvertrauen schafft, gerade dann, wenn der direkte Start in die Ausbildung noch nicht möglich ist. In der Assistierten Ausbildung geht es darum, dass junge Menschen nicht allein all die Hürden wie Theorie, Prüfungsstress oder Alltagsprobleme bewältigen müssen. Außerdem stellen wir Karrierewege vor, die vielleicht trocken klingen, aber ganz viel bieten: die Ausbildung in der Steuerverwaltung hat sichere Perspektiven und übersichtliche Strukturen. Das Ingenieurstudium gilt zurecht als Türöffner in Zukunftsbranchen. Wer hoch hinaus – oder besser gesagt: weit hinaus – will, entdeckt im Nautik-Studium einen Beruf zwischen Technik, Verantwortung und Weltblick.

Um bei all diesen Möglichkeiten nicht den Überblick zu verlieren, sollten Jobstarter sich an die Jugendberufsberatung wenden: Bei unserem Besuch konnten wir lernen, was diese alles kann: zuhören, sortieren, passende Angebote finden – und gemeinsam einen Plan entwickeln, der zum eigenen Leben passt. Ob man noch sucht, schon unterschrieben hat oder gerade zweifelt: Keiner bleibt damit allein.