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Sport und Spiel in Brachenfeld und Ruthenberg

Sportlehrer Tobias Meyer mit seinen sportlichen Schülern Linus und Jonathan (r.).

Vielzahl von Spiel- und Sporteinrichtungen: Halfpipe für Skater, Streetballanlage, asphaltierte Rollschuhbahn und vieles mehr

Im Stadtteil Ruthenberg wohnen viele Kinder und Jugendliche. Diesen wird hier eine Vielzahl von Spiel- und Sporteinrichtungen geboten. Gleich am Eingang der Slevogtstraße liegt ein grünes Rasenfeld und beherbergt gleich vier Bolzplätze für Dribblings oder Doppelpass. Hier können so auch mehrere Gruppen gleichzeitig spielen. Daneben gibt es eine Halfpipe für Skater, eine Streetballanlage und eine asphaltierte Rollschuhbahn, WO man vom höchsten Punkt des Hügels aus durch Hohlwege und Kurven hinuntersausen kann. Wer hoch hinaus möchte, findet neben der Rollschuhbahn einen Seilzirkus, wo man nach Herzenslust klettern und hangeln kann.
Abseits der großen Sportfelder führen verschlungene Pfade durch lichten Baumbestand zu weiteren Spielanlagen. Alte Bäume und Hecken bieten darüber hinaus viele Möglichkeiten zum Versteckspielen, für geheime Treffs oder zum Chillen unter schirmförmigem Blätterdach.

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Abiturprüfung im Fach Sport

Auch an der IGS Brachenfeld wird großen Wert auf Sport gelegt. Die Schülerinnen und Schüler können in der Oberstufe das Sportprofil wählen. Diejenigen, die dieses Profil wählen, legen sogar eine Abiturprüfung im Fach Sport ab. Diese besteht dann aus einer Klausur und einem praktischen Teil, bestehend aus zwei Sportarten, davon eine Individualsport- und eine Spielsportart. Lehrer Tobias Meyer erzählt:„Mit meinen Schülern aus dem Sportprofil, die jetzt im 12. Jahrgang sind, haben wir uns auf die sechs Sportarten Fußball, Basketball, Volleyball, Badminton, Leichtathletik und Fitness geeinigt.“

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Er betreut schon seit 17 Jahren an der Schule das Sportprofil und ist vom Bildungsministerium benannter Schulsportbeauftragter für das Fach Sport für Neumünster. Im Sportprofil werden in der Theorie und in der Praxis Kenntnisse der einzelnen Sportarten vermittelt. So lernen die Teilnehmer Trainingslehre und sportliches Training, aber auch Organisationsstrukturen des Sports. Ebenso werden sportbiologische Grundlagen gelehrt. Tobias Meyer kann seine Schüler dadurch auch als Helfer zur Betreuung etwa bei einem schulischen Crosslauf einsetzen. Jonathan (18) trainiert Leichtathletik und Faustball in zwei Vereinen. Er möchte den Sport nicht zu seinem späteren Beruf machen, sagt aber: „Sport wird immer ein Teil meines Lebens sein.“ 

Linus (18) treibt seit seinem 4. Lebensjahr regelmäßig Sport. Derzeit spielt er Fußball in der A-Jugend Regionalliga Nord beim VFB Lübeck. Linus wollte mehr über die Theorie des Sports erfahren, etwa wie ein Training richtig geplant wird. So können die Teilnehmer des Sportprofils selbst einen Trainerschein machen. Er möchte sich nach dem Abitur auf den Fußball konzentrieren und möglicherweise mit einem Fußballstipendium in die USA gehen.

noa


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