Sie wollen einen Raum mit Parkett ausstatten? Welche Holzart sich dafür besonders eignet, das hängt auch von der Zimmergröße ab. Einige Grundregeln:
• Helle Hölzer wie Ahorn oder bestimmte Eichensorten lassen Räume demnach offen und leicht erscheinen. Das dürfte kleineren Räumen besonders entgegenkommen.
• Wer es eleganter mag, kann hingegen mit dunkleren Tönen besser beraten sein. Hier kommt dann etwa Nussbaum als Holz infrage.
• Doch es kommt auch auf die Sortierung innerhalb einer Holzart an: Sie kann ruhig mit wenigen Ästen und gleichmäßiger Struktur ausfallen – oder mit markanten Ästen und Maserungen. Ersteres wirkt eher zurückhaltend, letzteres gibt dem Boden einen spezifischen Charakter.
Engere Räume profitieren außerdem von einem Verlegemuster wie dem sogenannten englischen Verband. Dafür werden die Dielen parallel, aber bei jeder Reihe um eine halbe Länge versetzt zueinander verlegt. Das ordnet dem vdp zufolge den Raum, ohne ihn zu dominieren. Und es bringt Ruhe hinein, auch wenn der Raum vielleicht etwas kleiner ist. Gut zu wissen: Lässt man das Verlegemuster quer zu langen Seite des Raumes verlaufen, wirkt das Zimmer breiter. Parallel zur Längsseite verlegt, wirkt der Raum tiefer.
Elegant und ordnend wirkt auch das Fischgrätmuster. Hat man es mit viel Platz im Zimmer zu tun, kann das besonders in der französischen Variante gut zur Geltung kommen. Dabei treffen die abgeschrägten Enden der Dielen – anders als beim klassischen Fischgrätmuster – in einem spitzen Winkel aufeinander. Das verleiht besonders großen Räumen eine klassische Note.
dpa-mag