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PSV Union Neumünster: Sport in der Böcklersiedlung und Neubaugebiet in Faldera

Der erste Vorsitzende Rüdiger Schwarz und Astrid Drenguis zeigen einige Sportgeräte. Fotos: Heike Norda

Sport und Gemeinschaft: Gefragte Sportarten beim PSV in der Stettiner Straße

Der Polizeisportverein Union Neumünster, der seit 1973 besteht, hat seinen Sitz in der Böcklersiedlung. Mit seinen etwa 1.100 Mitgliedern gehört er zu den mittelgroßen Vereinen in der Stadt. Im Breitensport gibt es die meisten Angebote wie Fußball für Herren und die Jugend, Basketball, Tischtennis, Schwimmen, Kinderturnen, Fitness- und Gesundheitsbereich, Schwert-Schaukampf, Karate und Taekwondo sowie Eis-Stockschießen im Winter und im Sommer. Im Schwimmbereich wird auch Leistungssport betrieben. Die Schwimmerin Tanja Scholz wird an den diesjährigen Paralympics teilnehmen.

Unternehmen aus der Region
In der Dr.-Elisabeth-Selbert-Straße wird noch kräftig gebaut.
In der Dr.-Elisabeth-Selbert-Straße wird noch kräftig gebaut.

Eine Besonderheit ist das einzige Angebot für Hobby Horsing in Neumünster, das vorwiegend von Mädchen ausgeübt wird. Der Begriff kommt aus dem Englischen und bedeutet Steckenpferd. Das ist eine Sportart mit Gymnastikelementen, bei der Bewegungsabläufe ähnlich derer beim Springreiten oder Dressur teilweise in Parcours nachgestellt werden, ohne dass echte Pferde zum Einsatz kommen. Stattdessen benutzen die Teilnehmer überwiegend selbstgefertigte Steckenpferde in der Halle oder draußen und haben hohe Ansprüche an sich selbst und ihr „Pferd“. „Hut ab, was die Mädchen da leisten und über welche Höhen sie springen,“ sagt Vorsitzender Rüdiger Schwarz.

Dringend gesucht werden Trainer in allen Bereichen, sagt die Verwaltungskraft Astrid Drenguis.

Neues Baugebiet im Stadtteil Faldera

Das durch Einfamilienhausbebauung geprägte Neubaugebiet im Bereich Niebüller Straße/Schwarzer Weg wird durch eine Ringstraße erschlossen. Es ergeben sich für die neuen Bewohner viele Aufenthaltsmöglichkeiten im Freien, da das neue Baugebiet eingebettet ist in ein gewachsenes Wohnumfeld mit Grünflächen und den typischen „Holsteiner Knicks“ sowie Kleingartenanlagen.

Unternehmen aus der Region

Im Eingangsbereich entstehen Stadtvillen und Reihenhäuser. Die Ringstraße heißt Dr.-Elisabeth-Selbert-Straße, die durchgehende Straße Helene-Weber-Straße. Damit werden zwei Frauen geehrt, die in den Anfängen der Bundesrepublik Deutschland wichtige Impulse gaben. Dr. Elisabeth Selbert, die von 1896 bis 1986 lebte, war eine deutsche Politikerin und Juristin. Sie gilt als eine von vier „Müttern des Grundgesetzes“. Die Aufnahme der Gleichberechtigung in den Grundrechteteil der bundesdeutschen Verfassung ist mit ihr Verdienst. Sie kritisierte schon 1920, dass in der Weimarer Verfassung die Gleichberechtigung von Frauen festgeschrieben wurde, diese aber nur auf dem Papier bestünde. Nach dem Zusammenbruch der NS-Herrschaft wurde Elisabeth Selbert 1946 für die SPD in die verfassungsberatende Landesversammlung für Groß-Hessen und 1948 vom niedersächsischen Landtag in den Parlamentarischen Rat gewählt, der die Aufgabe hatte, das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland auszuarbeiten. Unter den 65 Mitgliedern war sie eine der nur vier Frauen. Auch Helene Weber, die von 1881 bis 1962 lebte, gilt als eine der Mütter des Grundgesetzes. Auch sie hat als Mitglied der CDU dafür gekämpft, dass im deutschen Grundgesetz Männer und Frauen gleichberechtigt sind.

Auch Helene Weber, die von 1881 bis 1962 lebte, gilt als eine der Mütter des Grundgesetzes. Auch sie hat als Mitglied der CDU dafür gekämpft, dass im deutschen Grundgesetz Männer und Frauen gleichberechtigt sind.

Die künftigen Bewohner können durch eine Mitgliedschaft beim PSV Sport in ihrem neuen Stadtteil ausüben, denn der PSV nutzt etliche Hallenkapazitäten in den Schulen in Faldera. noa


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