Das Onkologische Zentrum des Klinikums Itzehoe gewährleistet für die erweiterte Region eine hochwertige medizinische Versorgung der unterschiedlichsten Krebserkrankungen. Das Zentrum garantiert die Tumortherapie auf höchstem wissenschaftlichem Niveau.
„Das Klinikum Itzehoe ist bereits seit 2021 anerkanntes Onkologisches Zentrum. Mit der Zertifizierung als Brustzentrum fing es an. Gynäkologische Erkrankungen und Darmkrebs folgten. Jetzt kommt noch Nieren- und Prostatakrebs hinzu“, erklärt Dr. med. Sebastian Heise, Leiter des Onkologischen Zentrums. Entsprechend sind die Kliniken für Allgemein-, Gefäß- und Viszeralchirurgie, für und Geburtshilfe, für Pneumologie, Infektiologie und Onkologie, für Urologie und Kinderurologie und für Gastroenterologie und Diabetologie eingebunden.
„Wir haben phantastische Ärztinnen und Ärzte, viele unterschiedliche Fachdisziplinen und Professionen, die zur richtigen Zeit die perfekte Therapie für alle PatientInnen planen und vornehmen“, sagt Frau Baade-Heinrich, Koordinatorin des Zentrums. „Pro Tumor-PatientIn sind es über 20 verschiedene Fachdisziplinen, die hervorragend vernetzt sind!“ Frau Baade Heinrich sorgt für die reibungslose Verzahnung der einzelnen Spezialdisziplinen und Abläufe, von der Diagnostik bis zur Nachsorge, von der Onkologischen Fachpflege bis zur Rehabilitation, von der Operation bis zur korrekten Dokumentation und Nachverfolgung.
„Vier Tumorkonferenzen pro Woche allein für die KrebspatientInnen im Klinikum Itzehoe, demnächst kommt noch eine hinzu. Dort besprechen wir ausschließlich die genetischen Veränderungen im Tumor. Das ist der neueste Stand der Forschung. Darauf sind wir besonders stolz. Diese Konferenz arbeitet zusammen mit dem UCCCH (Comprehensive Cancer Center, Hamburg) und ist außerhalb von Universitäten eine absolute Besonderheit.“ sagt Dr. Heise. In den Tumorkonferenzen wird eine maßgeschneiderte Therapie entwickelt. FachärztInnen, OnkologInnen, RadiologInnen, PathologInnen und StrahlentherapeutInnen sowie niedergelassene ÄrztInnen beraten jeden einzelnen Fall. „Nicht einer entscheidet, welche Therapie durchgeführt wird. Gemeinsam wird die optimale Therapie gesucht“, verdeutlicht Frau Baade-Heinrich. „Teilweise werden auch externe Kliniken hinzugezogen. Was, wann, in welcher Reihenfolge: Alles steht dann im Protokoll und jeder weiß, was zu tun ist.“ Eine solche interdisziplinäre Tumorkonferenz rettet Leben, das ist in großen Studien bewiesen.
„Gerade der Bereich der Krebstherapie hat in der jüngsten Zeit einen enormen Zulauf erlebt. Mit dem OP-Roboter DaVinci bieten wir für viele Krebs-Operationen den neuen Standard – mit der Garantie, dass immer ein erfahrener Operateur bei Ihrer Operation anwesend ist“, so Dr. Heise. Damit habe das Klinikum Itzehoe in der erweiterten Region ein Alleinstellungsmerkmal.
Das Klinikum Itzehoe ist seit Januar 2021 als Onkologisches Zentrum laut des Gemeinsamen Bundesausschusses (GB-A) im Krankenhausplan des Landes Schleswig-Holstein aufgeführt. Das Zentrum garantiert die Tumortherapie auf höchstem wissenschaftlichem Niveau und Therapien nach den neuesten Leitlinien der Fachgebiete. Die Qualität der Zentren wird sowohl intern als auch extern regelmäßig von unabhängigen Experten kontrolliert.
INFORMATION

Onkologisches Zentrum
Chefarzt:
Dr. med. Sebastian Heise
Koordinatorin:
Ulrike Baade Heinrich
Tel. 04821 772-4209
Fax 04821 772-2409
u.baade-heinrich@kh-itzehoe.de
www.klinikum-itzehoe.de