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Matlinski Heizung-Sanitär: Vom Ein-Mann-Betrieb zum erfolgreichen Familienunternehmen

Drei Geschäftsführer, zwei Generationen: Bernd Matlinski mit seinen Söhnen Torge und Olaf. Foto: Dorfer

Vor 50 Jahren legte Bernd Matlinski den Grundstein für einen gut aufgestellten Handwerksbetrieb

Aus der Not eine Tugend gemacht - so beschreibt Bernd Matlinski seine Motivation für den Schritt in die Selbstständigkeit. Diese begann vor 50 Jahren in der Garage seines Hauses in Westerrönfeld. Zunächst bildete sich der gelernte Maschinenschlosser im Bereich des Zentralheizungsbaus weiter und arbeitete einige Zeit im Angestelltenverhältnis bei Handwerksbetrieben in der Region. Währenddessen folgte die Weiterbildung zum Meister.

Unternehmen aus der Region

Mitte der siebziger Jahre war es schwer als Meister eine Stelle mit angemessener Bezahlung zu finden und so stand Bernd Matlinski - inzwischen Familienvater vor der Frage, wie seine berufliche Zukunft aussehen sollte. Am 1. September gründete der Handwerksmeister sein Unternehmen, unterstützt von seiner Frau Edeltraut, die sich als Steuerfachfrau um das Büro kümmerte. „Mein erstes Fahrzeug war ein ausrangiertes Fahrzeug des Straßenbauamtes“, erinnert sich der Seniorchef. „Dann folgte der neue Wagen, ein VW-Bus, damals mein ganzer Stolz“.

Zunächst lag der Schwerpunkt der jungen Firma auf dem Zentralheizungs- und Lüftungsbau. Doch das reichte Bernd Matlinski nicht. In Abendschule und Wochenendkursen legte er die Prüfung zum Sanitärinstallationsmeister ab und erweiterte sein Leistungsspektrum um den Bereich Gas- und Wasserinstallation. Ein ebenso mutiger wie richtiger Schritt, wie sich herausstellte. Das kleine Unternehmen wuchs und mit der Zahl der Aufträge wuchs auch die Zahl der Mitarbeiter. Mit den Jahren wurde es dann zu eng im Westpreussenweg in Westerrönfeld. Im Juni 2002 bezog man den neuen Firmensitz in der Rolandskoppel 8 mit großer Halle und Büroräumen. Bereits im März des gleichen Jahres erfolgte die Gründung der Matlinski Heizung-Sanitär GmbH mit Bernd Matlinski und seinem älteren Sohn Olaf als Gesellschafter. 2005 stieg dann auch dessen Bruder Torge als Gesellschafter in das Familienunternehmen ein. Damit war die Firmennachfolge geregelt, als Bernd Matlinski sich 2012 aus dem aktiven Geschäft zurückzog, dessen Gesellschafter er bis heute ist.

Unternehmen aus der Region

Was dem Seniorchef - der jahrelang auch im Prüfungsausschuss der Innung saß - und auch den Söhnen Olaf und Torge immer ganz wichtig war und ist, ist die Ausbildung des handwerklichen Nachwuchses. Während des 50-jährigen Bestehens des Meisterbetriebes haben zahlreiche Auszubildende den Betrieb durchlaufen und ihre Ausbildung abgeschlossen. Noch heute sind einige Gesellen, manche davon seit Jahrzehnten, in dem Familienunternehmen tätig, andere haben sich selbstständig gemacht. „Wir haben immer Wert auf einen respektvollen Umgang und eine familiäre Atmosphäre gelegt“, so Bernd Matlinski. „Und das wird von unseren Söhnen genauso gehandhabt“.

Heute arbeitet ein 15-köpfiges Team in dem Familienbetrieb, der sich über die Jahrzehnte durch Zuverlässigkeit und innovative Kompetenz auszeichnet. Das Unternehmen hat sein Leistungsspektrum kontinuierlich erweitert und ist in allen Bereichen der Haustechnik tätig.

Unternehmen aus der Region

Zum Tätigkeitsfeld gehören beispielsweise die Installation von Wärmepumpen in Alt- und Neubauten, Erneuerung von Sanitärobjekten, Planung und Einbau von Abluftsystemen und die Planung und Einbau von Solarsystemen für Trinkwassererwärmung oder für Heizungsunterstützung. Wartung und Service gehören selbstverständlich auch dazu.

Bei einer gemütlichen Zusammenkunft möchte die Familie Matlinski das 50-jährige Jubiläum feiern und die Gelegenheit nutzen, sich bei Kunden, Zulieferern und Partnerfirmen für die vielen Jahre der Zusammenarbeit ganz herzlich zu bedanken, ebenso wie bei seinem Team für dessen Zuverlässigkeit und den Zusammenhalt.

Am 20. September von 11 bis 17 Uhr sind alle, die sich der Firma und der Familie verbunden fühlen in die Rolandskoppel 8 zu einem kleinen Umtrunk eingeladen. „Wir werden dort auch eine Spendenbox aufstellen. Das Geld kommt dann einer regionalen Institution zugute“, so die drei Geschäftsführer. drd


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