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Unfallchirurgie und Orthopädie – stark in Bewegung

Fotos: Schichtwechsel & Klinikum Itzehoe

Ob Knochenbrüche, Weichteilverletzungen, Gelenkverschleiß, Wirbelsäulenprobleme oder Sportverletzungen – die Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie unter der Leitung von Chefarzt Privatdozent Dr. Tim Klüter bietet modernste Medizin für akute Verletzungen und chronische Erkrankungen des Bewegungsapparats. Auf hohem Niveau stellen sie Diagnostik und Therapie für das gesamte Spektrum der Unfall- und Wiederherstellungschirurgie sicher. Jährlich behandelt sein Team über 4000 PatientInnen stationär. Mit rund 3.500 operativen Eingriffen verfügen die SpezialistInnen über umfassende Erfahrungswerte.

Am Klinikum Itzehoe behandelt Tim Klüter Knieprothesen, Gelenkersatz an Hüfte oder Schulter, Sportverletzungen sowie Bandscheibenvorfälle mit moderner OP-Technik.

Spezialisiert auf Gelenkersatz und minimalinvasive Eingriff
Als zertifiziertes Endoprothetikzentrum ist die Klinik auf den künstlichen Gelenkersatz an Hüfte, Knie und Schulter spezialisiert. Dabei stimmen sie jeweils individuell ab, ob Betroffene eine klassische (bewährter Standard-Gelenkersatz) oder modulare (individuell zusammensetzbare) Endoprothese erhalten. Der Fokus liegt dabei auf einem schonenden Vorgehen und somit, wenn möglich, minimalinvasiven Eingriffen. Diese erfolgen über kleinste Schnitte und mittels mikrochirurgischer Techniken – für weniger Schmerzen und eine schnellere Heilung. Bei gelockerten Endoprothesen oder Infektionen ist die Abteilung auch für komplexe Wechseloperationen bestens aufgestellt. Mobilität und Lebensqualität sollen erhalten oder wiedererlangt werden.

Neue Maßstäbe in der Kniechirurgie: robotergestützte Technologie für mehr Präzision und bessere Behandlungsergebnisse
Mit dem Einsatz robotergestützter Technologie hebt das Klinikum Itzehoe die Kniechirurgie auf ein neues Präzisionsniveau: Ein innovatives System ermöglicht individuell abgestimmte Eingriffe und verspricht bessere Behandlungsergebnisse für Patientinnen und Patienten. Mit dem robotergestützten System VELYST Robotic Assisted Solution kommt eine hochmoderne Technologie zum Einsatz, die eine besonders präzise Implantation von Knieprothesen ermöglicht.

Neue Maßstäbe in der Kniechirurgie: robotergestützte Technologie für mehr Präzision und bessere Behandlungsergebnisse

Das innovative System unterstützt Operateure dabei, künstliche Kniegelenke im Zehntelmillimeterbereich exakt zu positionieren. Grundlage ist eine individuelle Analyse des betroffenen Gelenks, aus der eine virtuelle, navigierte Operation berechnet wird – abgestimmt auf die jeweilige Anatomie des Patienten. Im Gegensatz zu vielen herkömmlichen Verfahren sind dafür keine CT-Aufnahmen notwendig, wodurch zusätzliche Strahlenbelastung vermieden wird.

„Mit dem robotergestützten System erreichen wir ein neues Niveau an Präzision in der Knieendoprothetik“, erklärt Ismail El Ayoubi, Leiter Endoprothetik und Oberarzt in der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie am Klinikum Itzehoe. „Die Technologie ermöglicht es uns, die Prothese optimal an die individuelle Anatomie und die Bandspannung des Gelenks anzupassen. Das kann zu einer schnelleren Rehabilitation, einer verbesserten Funktion und einer höheren Patientenzufriedenheit beitragen.“

Während des Eingriffs erlaubt das System eine kontinuierliche Kontrolle und Anpassung in Echtzeit. Bereits vor den eigentlichen Sägeschnitten kann deren Auswirkung simuliert und bewertet werden. So lässt sich die Operation noch präziser planen und durchführen.

„Entscheidend für den Behandlungserfolg bleibt das Zusammenspiel aus Erfahrung, interdisziplinärer Zusammenarbeit und moderner Technik“, betont PD Dr. Tim Klüter, Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie am Klinikum Itzehoe. „Das robotergestützte System ist ein wertvolles Werkzeug, das unser Team dabei unterstützt, unseren Patientinnen und Patienten eine möglichst schonende und passgenaue Versorgung zu bieten.“

Bestens versorgt bei Sportverletzungen, Knorpelschäden
Sportverletzungen und Knorpelschäden behandelt das Ärzteteam häufig mit arthroskopischen Eingriffen. Dabei handelt es sich um minimalinvasive Gelenk-Operationen. Über kleinste Schnitte werden eine winzige Kamera (Arthroskop) und bei Bedarf feine Instrumente eingeführt. Meist können so Diagnostik und Behandlung in einem Schritt erfolgen.

Wirbelsäulenchirurgie
Auch im Bereich der Wirbelsäulenchirurgie ist die Klinik hervorragend aufgestellt. Die ExpertInnen behandeln akute Verletzungen, chronische Beschwerden wie Bandscheibenvorfälle oder Spinalkanalverengungen sowie Querschnittssymptome mit moderner OP-Technik. Diese unterstützt die erfahrenen OperateurInnen mit präziser Navigation und 3D-Bildgebungssystemen – für noch mehr Sicherheit für unsere PatientInnen.

„Mit modernen Behandlungskonzepten, chirurgischer Expertise und persönlicher Zuwendung möchten wir unsere PatientInnen so schnell wie möglich wieder auf die Beine und in Bewegung bringen.“

Text: Klinikum Itzehoe

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