Der hochbetagte Vater kann nach einem Sturz nicht mehr allein zu Hause bleiben. Die Unterstützung der körperlich schwachen Eltern wächst über den Kopf, weil das mit Familie und Beruf nicht vereinbar ist. Die Leistungen des ambulanten Pflegedienstes reichen nicht mehr aus, aber ist ein Pflegeheim oder Betreutes Wohnen die passende Option? Drei unterschiedliche Lebenssituationen, die aber eine Frage eint: Was tun im Pflegefall? Nicht nur, dass Entscheidungen häufig schnell getroffen werden müssen, sondern auch deren Tragweite für Betroffene wie Angehörige macht die Suche nach Antworten zu einer aufreibenden Angelegenheit. Der aktualisierte Ratgeber„Pflegefall, was tun?“, der Verbraucherzentrale, bietet hierbei Unterstützung und Entscheidungshilfe. Besonderes Plus: Mit vielen Schritt-für-Schritt-Anleitungen leitet er an, um Anträge bei der Pflegeversicherung zu stellen, Leistungen vom Sozialamt zu bekommen oder um beim Arbeitgeber für die Pflege von Angehörigen freigestellt zu werden.

Carina Frey
Pflegefall – was tun?
Soforthilfe Schritt für
Schritt
192 Seiten
Ratgeber: 20,00 €
E-Book: 15,99 €
ISBN 9783863364267
Erhältlich im Buchhandel und in den Beratungsstellen der Verbraucherzentralen.
Ausgehend von neun typischen Lebenssituationen bietet der Ratgeber schnelle Orientierung. Diese reicht von der ersten Versorgung nach einem Krankenhausaufenthalt bis zur Auswahl und Organisation einer dauerhaften Pflege. Wie Pflege zu Hause organisiert werden kann, welche Alternativen möglich sind und was sie kosten, wird vorgestellt. Verständlich wird beschrieben, wie Leistungen der Pflegeversicherung beantragt werden. Ein eigenes Kapitel zeigt Eltern pflegebedürftiger Kinder, welche besonderen Kriterien bei deren Begutachtung gelten. Besonders hilfreich: Verweise auf Angebote zur Unterstützung – sowohl praktisch als auch finanziell.
Zu bestellen unter shop.verbraucherzentrale.de oder Tel. 0211 91380-1555.