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Die Gründerinnen der „Triathlon-Heldinnen“ Sabrina und Sabrina machen Frauen Mut

Sabrina Petrovicki (li.) und Sabrina Weitkus wollen Frauen ermutigen, sich der Herausforderung eines Triathlons zu stellen. Foto: Sebastian Iwersen

Mit Coachings, Camps und einem Schnuppertag beim OstseeMan helfen die „Triathlon-Heldinnen“ Frauen, den Einstieg in den Ausdauersport zu finden.

Die Erinnerung an Glücksburg ist noch frisch. 2023 startete Sabrina Petrovicki beim OstseeMan auf der Mitteldistanz. „Das Wasser war ziemlich kalt und es war schon herausfordernd“, urteilt die 41-jährige Ausdauersportlerin rückblickend. Sie hatte Respekt vor den 1,9 Kilometern Schwimmen, den 90 Kilometern auf dem Rad und dem Halbmarathon. Doch sie genoss damals die „tolle Stimmung“ und fasst ihren damaligen Start SO zusammen: „Glücksburg hat es mir leicht gemacht.“

Unternehmen aus der Region
„Wir wollen noch mehr Frauen an die Startlinie bekommen.“
Sabrina Petrovicki Sportwissenschaftlerin

Am Wochenende ist sie wieder da. Nicht als Athletin, sondern als Trainerin und Förderin. 2023 gründeten Sabrina Petrovicki und Sabrina Weitkus, die aus Süddeutschland stammen, ihren Lebensmittelpunkt aber jetzt in Timmendorfer Strand haben, die „Triathlon-Heldinnen“.

Die beiden erfahrenen Sportlerinnen mit viel Expertise (Petrovicki ist Ironman-Finisherin, Weitkus Schwimm-Expertin) wollen Frauen ermutigen, sich der Herausforderung eines Triathlons zu stellen, oder, wie es Sabrina Petrovicki ausdrückt: „Wir wollen noch mehr Frauen an die Startlinie bekommen.“ Es sei besser geworden, schon nicht zuletzt dank Vorbildern wie Anne Haug, Hawaii-Siegerin von 2019, und Laura Philipp, die aktuelle Weltmeisterin, die 2024 in Nizza den Titel holte.

Aber bei großen Wettkämpfen, so die Einschätzung der Sportwissenschaftlerin, seien Frauen immer noch unterrepräsentiert. Warum ist das so? „Der Respekt vor dem Schwimmen im Freiwasser und dem Fahren mit dem Rennrad ist groß“, hat Sabrina Petrovicki registriert. Und natürlich ein Klassiker - spielt die Vereinbarkeit von Beruf und Familienleben mit den Erfordernissen des Trainings eine große Rolle.

Hier setzen die „Triathlon-Heldinnen“ an. Sie unterstützen und begleiten Athletinnen, die den sportlichen Dreikampf aus Schwimmen, Radfahren und Laufen angehen wollen, bislang aber davor zurückschreckten. Das tun die beiden Sabrinas unter anderem mit Coachings und Camps für die Teilnehmerinnen, in denen intensiv auf deren Bedürfnisse eingegangen wird. Das Angebot reicht vom Einführungswochenende (donnerstags bis sonntags) bis zur„Heldinnen-Woche“ und dem Off-Season-Camp im Herbst. 

„Schnupperkurs" für Frauen am Samstag

Top-Triathletin: Laura Philipp ist Weltmeisterin und gewann zuletzt den Klassiker in Roth. Foto: imago/teamSprint-Media
Top-Triathletin: Laura Philipp ist Weltmeisterin und gewann zuletzt den Klassiker in Roth. Foto: imago/teamSprint-Media

Von Freitag bis Sonntag sind die beiden Gründerinnen in Glücksburg, nicht nur, um ihre sechs Schützlinge (eine auf der Lang-, fünf auf der Mitteldistanz) zu betreuen. Sie wollen auch Werbung in eigener Sache machen, sind mit einem Stand auf der Sport-Expo vertreten.

Am Samstag, 2. August, bieten Petrovicki und Weitkus Interessierten eine Art „Schnupperkurs“ an. „Um 10 Uhr schwimmen wir, um 14 Uhr geht es aufs Rad, und anschließend laufen wir“, kündigt Sabrina Petrovicki an. Wer mitmachen kann? 1 „Alle Frauen, die Lust haben“, sagt sie.

triathlonheldinnen.de


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