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OstseeMan 2025 in Glücksbourg: Das faszinierende Sport-Spektakel

Auf der Jagd nach dem Triumph: Die Triathlon-Profis wollen Bestzeiten aufstellen, die Hobby-Sportler in erster Linie die persönliche Herausforderung bewältigen. Foto: Michael Staudt

Mehr als 1800 Athleten starten beim OstseeMan in Glücksburg – das Sport-Highlight an der Flensburger Förde begeistert mit Triathlon-Spitzenleistungen, Emotionen und internationalem Flair.

Der Zielturm und die Tribüne stehen schon, die aus ganz Deutschland und mehr als 20 weiteren Nationen anreisenden Ausdauerfreaks sind fast alle bereits im „Hawaii des Nordens“ eingetroffen und ein riesiges Team von rund 500 ehrenamtlichen Helfern ist einsatzbereit: Der OstseeMan-Triathlon 2025 kann beginnen. Mehr als 1600 Athleten werden am Sonntag auf der Langdistanz, der Mitteldistanz und auch in den Staffelwettbewerben schwimmen, Rad fahren und laufen.

Hinzu kommen mehr als 200 Aktive, die bereits am Samstag beim „Ostsee Kids“Wettbewerb, dem Schnupperangebot für Kinder, und beim Quellental-Charity Run, dem 5,5 Kilometer langen Jedermann-Laufspaß, mit dabei sein werden. Dann wird das sportliche Wochenendprogramm am Glücksburger Kurstrand eingeläutet.

Um 6.45 Uhr fällt am Sonntag der erste Startschuss für einen sehr langen Sporttag, der erst in den späten Abendstunden mit dem Zieleinlauf des letzten Finishers und dem Abschlussfeuerwerk um 22 Uhr beendet sein wird.

Die Triathlon-Langdistanz aus 3,8 Kilometer Schwimmen in der Flensburger Förde, 180 Kilometer Radfahren im nördlichen Angeln und42,195 Kilometer Laufen am Fördeufer bleibt auch 23 Jahre nach der Premiere im Jahre 2002 die große sportliche Herausforderung, die dem OstseeMan seine Faszination verleiht.

Mit insgesamt 220 Startenden bei einzigem Deutschlands Langdistanzrennen mit Schwimmstrecke im offenen Meer ist das 226 Kilometer lange Hauptrennen zwar quantitativ deutlich hinter die halb so lange Mitteldistanz (1,9 Kilometer - 90 Kilometer - 90 Kilometer) zurückgefallen, deren 800 Startplätze noch schneller ausgebucht waren. In puncto emotionaler Intensität bleibt die legendenreiche IronMan-Distanz aber das Maß aller Dinge beim OstseeMan.

Emotionale Momente auf und neben der Strecke

Die Freude des Siegers: Maximilian Weber aus Kiel gewann 2023 auf der Mitteldistanz. In diesem Jahr nimmt er die Langdistanz in Angriff. Foto: Michael Staudt
Die Freude des Siegers: Maximilian Weber aus Kiel gewann 2023 auf der Mitteldistanz. In diesem Jahr nimmt er die Langdistanz in Angriff. Foto: Michael Staudt

Hier spielen sich beim frühmorgendlichen Schwimmen in den Ostseewellen, auf den vier Radrunden auf dem 45 Kilometer langen Rundkurs zwischen Glücksburg, Wees, Munkbrarup, Langballig, Ringsberg und Bockholmwik und beim abschließenden Marathon auf sechs Sieben-Kilometer-Runden am Fördeufer die großen Momente ab mit viel Schweiß, Lachen und Leiden und manchen Tränen. - Egal ob es Freudentränen im Ziel sind oder auch mal Tränen der Enttäuschung, wenn der sportliche Traum vorzeitig platzt - der OstseeMan garantiert Emotionen. Auf der Homepage des Triathlon-Klassikers findet sich der Slogan: „Die schönste Quälerei des Jahres.“ Neben den mehr als 1000 Einzelstartern in beiden Wettbewerben gehen in 200 Staffeln auch noch 600 Aktive auf die Strecke, die sich mit einer Disziplin begnügen, die für sich allein aber auch schon viel Ausdauer erfordert.

Unternehmen aus der Region

„Wir freuen uns über die riesige Beteiligung, die wir als positive Resonanz auf unsere Aktivitäten sehen“, sagt Cheforganisator Sven Christensen. Obwohl in diesem Jahr keine überregionalen Meisterschaften im Rahmen des OstseeMan-Triathlons ausgetragen werden, sind alle Startplätze wieder komplett ausgebucht. Neben den Aktiven und den Helfern werden natürlich auch wieder Tausende von Zuschauern erwartet, die den Athleten vom Streckenrand aus emotionalen Support geben werden.

„Die schönste Quälerei des Jahres.“
Slogan auf der OstseeMan-Homepage

„Wir sind auf alle Wetterlagen eingestellt, aber nach derzeitiger Prognose werden wir wohl keine Schwämme zum Abkühlen brauchen, die wir für ein Hitzerennen parat hätten“, sagt Sven Christensen mit Blick auf die Wettervorhersage für Sonntag. Die Langdistanz-Teilnehmer haben ab 6.45 Uhr die Strecke zunächst für sich allein. Von 9.15 Uhr an werden dann die Starter des Mitteldistanz-Triathlons in mehreren Startblöcken ins Wasser gehen und sich danach auf der Radstrecke einreihen.

Neue Siegerin auf der Langdistanz

Bereits gegen etwa 13 Uhr wird der Sieger des Mitteldistanz-Triathlons im Ziel erwartet. Der Champion der Langdistanz wird voraussichtlich gegen 15.15 Uhr das Zielband in die Höhe recken und sich feiern lassen können. Florian Harbig aus Rostock benötigte 2024 bei seinem Sieg 8:55,08 Stunden und würde seinen Erfolg gern wiederholen. Dies möchten ihm aber Fabian Günther (Hamburg), Maximilian Weber (Eckernförde) oder auch der Flensburger Fabian Sommer, die an guten Tagen alle auf ähnlichem Niveau agieren können, so schwer wie möglich machen. Nach drei Siegen in Folge Rekordgewinnerin Masetzt ja Betz (Ostheim) dieses Mal aus und macht damit die Bühne frei für eine neue Siegerin.„Das wird sicher spannend, wer an ihre Stelle rückt“, sagt Sven Christensen. Eine heiße Kandidatin könnte die Kielerin Rike Kubillus sein, die nach vielen Jahren als erfolgreiche Triathletin auf den kürzeren Distanzen im vergangenen September beim extrem anspruchsvollen Iron Man in Wales als Gesamtzweite ein starkes Langdistanz-Debüt gegeben hatte.

Jenny Jendryschik erneut Favoritin

OstseeMan-Geschäftsführer Sven Christensen. Foto: Sebastian Iwersen
OstseeMan-Geschäftsführer Sven Christensen. Foto: Sebastian Iwersen

Auf der Mitteldistanz ist die frühere Flensburgerin Jenny Jendryschik, die jetzt in Hamburg lebt und für das Tri-Team Hamburg startet, einmal mehr erste Anwärterin auf den Sieg und strebt einen weiteren Erfolg auf ihrer alten Heimstrecke an. Rund um den sportlichen Part knüpfen die Veranstalter wieder an die in den Vorjahren etablierten Neuerungen an. Die Siegerehrungen finden nach den Wettkämpfen publikumswirksam auf der Bühne am Strand statt. „Pro Teilnehmer werden wir jeweils einen Baum pflanzen und helfen damit bei einem Aufforstungsprojekt. Wir wollen mit dem OstseeMan auch nachhaltig agieren“, so Christensen.

www.ostseeman.de


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