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ATA und OTA an der UKSH Akademie

Zentrale Rolle im OP-Team: Operationstechnische Assistentinnen und Assistenten sorgen dafür, dass hochspezialisierte Medizintechnik wie das OP-Mikroskop präzise ausgerichtet und einsatzbereit ist. Fotos: UKSH.

An der UKSH Akademie erlernen angehende ATA und OTA einen Beruf mit Zukunft. Die dreijährige, praxisnahe Ausbildung vereint moderne Medizintechnik, Verantwortung und vielseitige Entwicklungschancen.

An der UKSH Akademie bereiten sich angehende Anästhesietechnische und Operationstechnische Assistentinnen und Assistenten auf einen Beruf vor, der Medizin, Teamarbeit und moderne Technik verbindet.

Traute Sauer leitet die OTA-/ATA-Schule.
Traute Sauer leitet die OTA-/ATA-Schule.

Wenn ein Mensch operiert wird, muss jedes Detail stimmen. Im Operationssaal und bei der Narkose arbeiten viele Fachkräfte eng zusammen – oft unter hohem Zeitdruck und mit großer Verantwortung. Zwei Berufe sind dabei unverzichtbar: die Anästhesietechnische Assistenz, kurz ATA, und die Operationstechnische Assistenz, kurz OTA. An der UKSH Akademie werden junge Menschen für genau diese anspruchsvollen Aufgaben ausgebildet – praxisnah, modern und in enger Anbindung an eines der größten Universitätsklinika Deutschlands.

„ATA und OTA sind Berufe für junge Menschen, die Verantwortung übernehmen möchten und zugleich gerne im Team arbeiten“, sagt Traute Sauer, Leiterin der ATA-/OTA-Schule der UKSH Akademie am Campus Kiel und Lübeck. „Sie erleben moderne Medizin sehr nah und begleiten Patientinnen und Patienten in besonders sensiblen Momenten.“

ATA sind überall dort im Einsatz, wo Narkosen verabreicht werden, etwa im OP, in der Endoskopie, in der Schmerztherapie oder in der Notaufnahme. Sie bereiten Narkosen vor, begleiten deren Durchführung und sorgen auch danach für sichere Abläufe. Dabei unterstützen sie das anästhesiologische Team, betreuen Patientinnen und Patienten und wirken in bestimmten Fachbereichen auch bei Diagnostik und Therapie mit. Wer sich für diese Ausbildung entscheidet, sollte sorgfältig arbeiten, technisches Verständnis mitbringen und gern in wechselnden Teams arbeiten.

OTA arbeiten noch näher am Operationsgeschehen. Sie bereiten Eingriffe vor, stellen Instrumente bereit, achten auf Hygiene, unterstützen bei Operationen und bedienen moderne medizinische Technik. Auch Dokumentations- und Organisationsaufgaben gehören dazu. Der Beruf verlangt Verantwortungsbewusstsein, Organisationstalent und die Fähigkeit, auch in konzentrierten Situationen den Überblick zu behalten. Zugleich ist er sehr vielseitig, weil Operationstechnische Assistenz in unterschiedlichen operativen, ambulanten und endoskopischen Bereichen eingesetzt wird.

Beide Ausbildungen verbinden medizinisches Wissen, technisches Verständnis und einen sehr praktischen Berufsalltag“, sagt Sauer. „Gerade diese Mischung macht sie für viele junge Menschen so spannend.“ Als größter Bildungsanbieter Schleswig-Holsteins ist die UKSH Akademie eng an das UKSH als Maximalversorger angebunden. Das eröffnet vielfältige praktische Einsatzbereiche und gibt den Auszubildenden schon früh Einblicke in hochspezialisierte Medizin. Hinzu kommen moderne Lernszenarien wie Virtual-Reality-Anwendungen und ein Übungs-OP, hochwertige Fachliteratur sowie die Begleitung durch hauptamtliche Praxisanleitende. „Uns ist wichtig, dass die Auszubildenden nicht nur fachlich viel lernen, sondern sich auch gut begleitet fühlen“, sagt Traute Sauer. „Die enge Verbindung von Theorie, Übung und Praxiseinsätzen am UKSH schafft dafür besonders gute Bedingungen.“

Voraussetzung für beide Ausbildungen ist entweder der Mittlere Schulabschluss oder ein Erster allgemeinbildender Schulabschluss in Verbindung mit einer mindestens zweijährigen abgeschlossenen Berufsausbildung.

Die Ausbildung dauert drei Jahre. In Lübeck beginnt sie jeweils am 1. September, in Kiel am 1. April und 15. Oktober. Danach eröffnen sich vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten, etwa in der Praxisanleitung, der OP-Koordination oder in weiterführenden Studiengängen wie Pädagogik, Management oder Betriebswirtschaftslehre. Die Ausbildung an der UKSH Akademie verbindet damit, was sich viele Familien für den Berufsstart junger Menschen wünschen: eine sinnvolle Tätigkeit, verlässliche Begleitung, moderne Lernbedingungen und gute Zukunftschancen. Für junge Menschen, die Medizin, Technik und Teamarbeit miteinander verbinden möchten, kann sie der Beginn eines Berufswegs sein, der fachlich fordert und zugleich menschlich viel zurückgibt.

Weitere Informationen:
UKSH Akademie
www.uksh.de/akademie

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