
Seit 1940 ist das Uhrenhaus Kamann am Kuhberg in Neumünster eine feste Adresse für Uhren und Schmuck. Gegründet von Werner Kamann, wurde das traditionsreiche Geschäft 1977 von Anita und Jürgen Schubert übernommen. Heute wird das Familienunternehmen in der dritten Generation geführt: Corinna Völzer leitet das Geschäft bereits seit vielen Jahren, seit fünf Jahren steht ihr dabei ihr Sohn Dustin Völzer zur Seite.
Für jedes Budget
Im Mittelpunkt steht damals wie heute der Kunde. „Auf persönliche und fachgerechte Beratung legen wir besonderen Wert“, betont Dustin Völzer. Dabei findet sich für jedes Budget und jeden Geschmack die passende Uhr oder das passende Schmuckstück. Zum Sortiment gehören unter anderem Trauringe und Antragsringe sowie Schmuck für verschiedene Anlässe. Auch für Kinder gibt es die besondere Geschenkidee wie Kinderuhren, Kinderschmuck und hochwertiges Essbesteck. Insgesamt sieben Mitarbeitende kümmern sich um die Kunden, darunter eine Goldschmiedemeisterin, die auch individuelle Wünsche umsetzt. Ein Uhrmachermeister übernimmt Reparaturen verschiedenster Zeitmesser – von der filigranen Armbanduhr bis zur imposanten Standuhr.


Rückkehr der Armbanduhr
Corinna Völzer beobachtet, dass die klassische Armbanduhr wieder stärker gefragt ist: „Die Uhr ist auch ein Schmuckstück.“ Ob für den Alltag oder einen besonderen Anlass – gemeinsam wird nach dem passenden Modell gesucht. Dabei spielen Armband und Design ebenso eine Rolle wie die Frage, ob die Uhr solarbetrieben, per Batterie oder automatisch läuft. Zum Angebot gehören unter anderem hochwertige Uhren des traditionsreichen Herstellers Mühle-Glashütte. So verbindet das Uhrenhaus Kamann langjährige Familientradition mit Fachwissen, Handwerk und persönlichem Service.
Als erster Vorsitzender der Vereinigung sorgte er für finanzielle Unterstützung von Stadt und Land und für ständige Erweiterungen des Tierparks. Max Kupfer ist vor allem zu verdanken, dass die Einrichtung von Anfang an von vielen Bürgern und der Öffentlichkeit mitgetragen wurde.


Engagierte Förderer der Idee eines Heimattiergartens waren vor allem auch der Tiermaler Edgar Windt und der Falkner Willy Mandrey. Zu den prominenten und großzügigen Besuchern des Tierparks gehörten in den 1970er- und 80er-Jahren auch Boxweltmeister Max Schmeling und seine Frau, die Schauspielerin Anny Ondra. Das prominente Paar übernahm unter anderem die Patenschaft für ein junges Wisent, das im Juli 1978 im Tierpark geboren worden war. Das Tier – getauft auf den Namen „Krista“ – war ein Geschenk der Max Schmeling Getränke-Industrie Neumünster. Der ehemalige Boxchampion hatte 1957 die Lizenz für Coca-Cola in Norddeutschland erhalten. Viele Jahre gehörte damit auch der Cola-Betrieb an der Gadelander Straße zu seinem Bezirk.
Auch der frühere Bundeskanzler (1974 – 1982) Helmut Schmidt und seine Frau Loki, die ein Ferienhaus am Brahmsee hatten, waren regelmäßige Besucher des Tierparks in Neumünster. Ebenso ließen sich Schauspieler, die in Neumünster Gastauftritte hatten, auf dem Gelände an der Geerdtsstraße sehen.


Auch der frühere Courier-Fotografen Walter Erben besuchte den Tierpark in den 1960er- und 70er-Jahren regelmäßig mit seiner Leica. Der Pressefotograf, zu dessen Privatleben immer Katzen gehörten, verbrachte oft Stunden im Zoo und wartete auf tierische Momentaufnahmen.
Monika Krebs und Dörte Moritzen