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Campus am Kuhberg 35 bis 37: Bildung mitten in Neumünster:

Ein Raum voller Ideen und Möglichkeiten. FOTO: LIPOVSEK

Drei spezialisierte Akademien mit Qualifizierungen in Gesundheit, Sicherheit, Künstlicher Intelligenz und Digitalisierung sowie wöchentlicher Förderberatung

Neue berufliche Wege gehen, Fachwissen erweitern oder Mitarbeitende gezielt weiterqualifizieren: Der Campus Neumünster bietet am zentralen Standort am Kuhberg 35 bis 37 praxisnahe Bildungsangebote und persönliche Beratung, die sich am heutigen sowie zukünftigen Arbeitsmarkt orientieren.

DREI STARKE PARTNER UNTER EINEM DACH

Am Campus Neumünster bündeln drei spezialisierte Akademien ihre Kompetenzen. Die quatraCare Gesundheitsakademie bietet Qualifizierungen rund um Gesundheit, Pflege und Betreuung. Der Sicherheits Campus Nord vermittelt praxisorientiertes Wissen für Schutz und Sicherheit. Mit der Akademie AI kommen Zukunftsthemen wie Künstliche Intelligenz, Cybersicherheit und Digitalisierung hinzu. So treffen etablierte Berufsfelder und neue Kompetenzen an einem Ort aufeinander. Der Campus steht für eine persönliche Lernatmosphäre, praktischen Unterricht und direkte Ansprechpartner. Als Teil eines größeren Bildungsverbundes greift er zudem auf umfassende Expertise zurück. Das Angebot richtet sich an Einzelpersonen sowie an Unternehmen, die passgenaue Schulungen für ihre Teams suchen. Das Team klärt in persönlichen

Beratungsgesprächen, welche Fördermöglichkeiten individuell infrage kommen. Interessierte Einzelpersonen und Unternehmen sind jeden Mittwoch um 14 Uhr zur wöchentlichen Infoveranstaltung eingeladen, um sich über Qualifizierungen, Perspektiven und Förderungen zu informieren.

Yerik Reteike (18) aus Bönebüttel ist im zweiten Lehrjahr seiner Ausbildung zum Zimmermann und besucht ausbildungsbegleitend einmal pro Woche die Walther-Lehmkuhl-Schule. Für ihn steht fest: „Ich habe meinen Traumberuf gefunden.“ Besonders liebt Yerik Reteike die Vielfalt und den Werkstoff Holz. „Es gibt so viele verschiedene Dachkonstruktionen und Möglichkeiten, etwas aus Holz zu machen - vom Dachstuhl über Decken bis zum Innenausbau“, beschreibt er. Auch Carports oder Konstruktionen für Fenster, etwa in Dachschrägen, gehören dazu. „Holz ist ein sehr schönes Material. Es riecht gut und ist fehlertolerant“, so der Lehrling. Besonders schätzt er es, wenn aus dem Rohstoff etwas Bleibendes entsteht: „Wenn ich sehe, was ich geschaffen habe, erfüllt mich das mit Stolz.“

Unternehmen aus der Region

Thorge Kemper (20) aus Trappenkamp ist im dritten Lehrjahr seiner Ausbildung zum Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik. Zu seinen Aufgaben gehören unter anderem der Tausch von Heizkörpern, die Sanierung von Heizungs- und Abwasserleitungen, die Montage energieeffizienter Heizungsanlagen und das Anschließen von Wärmepumpen. „An dem Beruf liebe ich die Vielseitigkeit, denn da kommen drei Betriebszweige zusammen, und auch die Elektrotechnik nimmt immer mehr Raum ein“, sagt Thorge Kemper. Besonders interessiert ihn die Heizungstechnik: „Die ist gerade im Wandel, da tut sich viel. Ich glaube, mein Job ist ein sehr zukunftssicherer Job.“ Seine Ausbildung wird der Abiturient verkürzen, derzeit einmal pro Woche besucht der angehende Handwerker die Walther-Lehmkuhl-Schule in der Roonstraße.


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