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Was alles in die "Anlage Kind" gehört

Die Kosten für die Betreuung des Nachwuchses können oft steuerlich geltend gemacht werden. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Ob Kita, Hort, Babysitter oder Tagesmutter: Wem für die Betreuung des Nachwuchses Kosten entstehen, der kann diesen Aufwand oft von der Steuer absetzen. Mit Beginn des Jahres ist der maximal absetzbare Aufwand gestiegen - und zwar um 800 auf 4800 Euro, teilt die Vereinigte Lohnsteuerhilfe (VLH) mit. 

Voraussetzung für die steuerliche Berücksichtigung: Der Nachwuchs darf das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und es muss eine Rechnung über die Kinderbetreuungskosten vorgelegt werden können. Nur wenn das Kind aufgrund einer Behinderung nicht selbst für sich sorgen kann, können die Betreuungskosten auch über das 14. Lebensjahr hinaus abgesetzt werden. Dafür muss die Behinderung aber vor Vollendung des 25. Lebensjahrs eingetreten sein. 

Unternehmen aus der Region

Sorgeberechtigte tragen die Kosten in die „Anlage Kind“ der Einkommensteuererklärung ein. Finanzämter berücksichtigen 80 Prozent der angegebenen Aufwendungen - höchstens aber bis zu einem Betrag von 6000 Euro, weil dann die maximal erreichbare Steuerersparnis von 4800 Euro für die Betreuungskosten erreicht ist.

Übrigens: Wer seinen Nachwuchs lieber in die Obhut von Verwandten - etwa Großeltern oder Geschwistern - gibt, kann zum Beispiel auch deren Bezahlung oder zumindest deren Fahrtkosten bis zu einer Höhe von 30 Cent je gefahrenem Kilometer für die Betreuung absetzen. Die getroffenen Regelungen sollten dann aber schriftlich nachweisbar und geregelt sein.



 dpa/tmn 


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