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Von Natur aus robust

Naturnah und langlebig: Die Gartengestaltung mit Holz bietet alle Freiheiten. Foto: djd/Gesamtverband Deutscher Holzhandel/Kollaxo

Tipps für die nachhaltige Gartengestaltung mit Holz

Ein Garten ohne Zäune, Terrassendielen oder Hochbeete aus Holz? Das wäre für die meisten Hauseigentümer kaum vorstellbar. Schließlich ist das nachwachsende Material seit langem für den Außenbereich bewährt. Es verbindet natürliche Ästhetik mit Funktionalität und kommt in verschiedenen Anwendungsbereichen zum Einsatz. Ob als Terrassenbelag, Sichtschutz, Hochbeet oder Fassadenverkleidung - die Wahl der Holzart spielt eine entscheidende Rolle für die Langlebigkeit und Widerstandsfähigkeit gegenüber Witterungseinflüssen.

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Terrassen aus Holz: Optik und Langlebigkeit

Für den Bau eines eigenen Hochbeets ist das Naturmaterial Holz ebenfalls unverzichtFoto: djd/Kollaxo bar.
Für den Bau eines eigenen Hochbeets ist das Naturmaterial Holz ebenfalls unverzichtFoto: djd/Kollaxo bar.

Eine Holzterrasse schafft eine warme Atmosphäre und fügt sich harmonisch in den Garten ein. Bewährt hat sich hier Lärchenholz, das aufgrund seiner natürlichen Widerstandsfähigkeit gegen Feuchtigkeit und Schädlinge häufig eingesetzt wird. Die aus Russland stammende Sibirische Lärche war lange eine bevorzugte Wahl, doch seit 2022 sind Importe aufgrund des Ukraine-Krieges nicht mehr möglich. „Stattdessen eignet sich alternativ die Westamerikanische Lärche, auch Kanadische Lärche genannt. Sie ist gut verfügbar und unterscheidet sich in der Qualität nur wenig von der Sibirischen Lärche“, erklärt Florian Zeller vom Gesamtverband Deutscher Holzhandel e. V. (GD Holz).

Zäune und Sichtschutz: Schutz und Privatsphäre

Holzzäune und Sichtschutzelemente dienen nicht nur der Abgrenzung des Grundstücks, sondern prägen auch das Erscheinungsbild des Gartens. Hier kommen ebenfalls robuste Holzarten wie Lärche und Douglasie zum Einsatz, die bei entsprechender Wartung und Pflege eine hohe Lebensdauer erreichen. Alternativ lassen sich auch imprägnierte oder modifizierte Hölzer einsetzen, die auch eine hohe Widerstandsfähigkeit bieten. Entscheidend für die Dauerhaftigkeit ist die konstruktive Verarbeitung: Direkter Erdkontakt ist zu vermeiden, Befestigungen sollten mit Pfostenträgern aus Metall vorgenommen werden, um das Holz vor Feuchtigkeit zu schützen. Unter www.holz-vomfach.de gibt es ausführliche Tipps und Inspirationen für die Gartengestaltung mit Holz sowie Adressen von Holzfachhändlern in der Nähe.

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Holzfassaden: Natürlichkeit und Funktionalität

Fassaden aus Holz verleihen Gebäuden eine zeitlose,natürliche Optik. Auch hier war die Sibirische Lärche lange eine bevorzugte Wahl, doch mittlerweile setzen sich andere Sortimente durch. „Insbesondere thermisch behandeltes nordisches Nadelschnittholz kann für die Fassade eine gute Alternative darstellen“, sagt Florian Zeller vom GD Holz weiter. Wichtig bei jeder Holzart: Regelmäßige Wartung und Pflege erhalten nicht nur die Optik, sondern verlängern auch die Lebensdauer.                   djd


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