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Für das Mehr an Selbstbestimmung

Was Bestattungsvorsorge regeln kann und warum sie mehr ist als ein Testament

Die Auseinandersetzung mit der eigenen Bestattung ist ein sensibles, aber essenzielles Thema. Besonders ältere Menschen beschäftigen sich intensiv mit den anfallenden Kosten. Eine aktuelle Studie zeigt, dass 78 Prozent der Befragten über 60 Jahre bereits konkrete Überlegungen dazu angestellt haben. Doch auch in den jüngeren Generationen gibt es große Potenziale im Bereich Bestattungsvorsorge. 

Unternehmen aus der Region

Befragt wurden 1.021 Personen ab 18 Jahren im Rahmen einer Verbraucherumfrage der Forsa beauftragt durch den Bundesverband Deutscher Bestatter. 

Die Kosten einer Bestattung können stark variieren - abhängig von der Bestattungsart, der Wahl des Sargs oder der Urne, den Friedhofsgebühren, dem Grabstein und der Trauerfeier. Wer sich frühzeitig mit seiner Bestattung auseinandersetzt und sich um eine Vorsorge kümmert, übernimmt Verantwortung und hilft, Familie und Freunde vor unerwarteten finanziellen Belastungen zu schützen. Doch nicht nur finanzielle Aspekte spielen eine Rolle. 

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Vorsorgen bedeutet auch, die eigenen Wünsche festzuhalten, den Angehörigen schwierige Entscheidungen abzunehmen und in einer emotional belastenden Zeit Sicherheit zu geben. Der Bestattungsvorsorge-Treuhandvertrag ist eine Möglichkeit: Hier werden konkrete Leistungen festgelegt und finanziell abgesichert. Das eingezahlte Geld wird als Treuhandvermögen sicher angelegt und im Todesfall an das Bestattungsunternehmen zur Erfüllung des Vertrages ausgezahlt.

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VORSORGE SCHAFFT SICHERHEIT UND ENTLASTUNG

Eine weitere Möglichkeit ist die Sterbegeldversicherung: Besonders für jüngere Menschen oder für Personen mit einem kleineren Einkommen ist diese Variante sinnvoll. Dabei werden monatlich geringe Beträge in eine Sterbegeldversicherung eingezahlt, die dann später im Todesfall ausgezahlt wird. Warum ist ein eigenes Sparvermögen keine ideale Lösung? Zwar kann man Geld gezielt für die Bestattung zurücklegen, doch es besteht das Risiko, dass es anderweitig verwendet oder im Pflegefall aufgebraucht wird.

Fotos: Halfpoint-Images, /Getty-Images; hkama, MJ Fotografie/Adobestock
Fotos: Halfpoint-Images, /Getty-Images; hkama, MJ Fotografie/Adobestock

Bestattungsunternehmen genießen ein hohes Vertrauen in der Bevölkerung. Sie sind für viele Menschen der erste Ansprechpartner in Fragen rund um die Bestattung und den damit verbundenen Kosten - sogar noch vor Familie und Freunden. Dieses Vertrauen bringt eine hohe Verantwortung mit sich, insbesondere in der Beratung zu Kosten und Vorsorgemöglichkeiten.

Die Mehrheit der Befragten bevorzugt eine persönliche Beratung direkt vor Ort im Bestattungsunternehmen. Die Studie belegt, dass 26 Prozent der Befragten eine Vorsorge ohne persönliche Beratung abgeschlossen haben. Eine frühzeitige Planung erleichtert den Abschied für Hinterbliebene und schafft Klarheit in einer belastenden Zeit. Wer vorsorgt, übernimmt Verantwortung - für sich selbst und für seine Familie.


// BdB


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