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Umstrukturierung bei Petersen-Rickers in Sterdebüll: Kai Petersen gibt Verantwortung in jüngere Hände

Kai Petersen, Inhaber des Unternehmens Petersen-Rickers, mit seinem Sohn Alexander Petersen (Azubi) und Geschäftsführer Melf Albrecht

Kompetente Beratung, umfassender Kundenservice, ein vielfältiges Angebot an Landtechnik und der Reparaturservice in den eigenen Werkstätten bietet das Unternehmen an

Kompetente Beratung, umfassender Kundenservice, ein vielfältiges Angebot an Landtechnik und der Reparaturservice in den eigenen Werkstätten machen das Unternehmen Petersen-Rickers mit seinen Standorten in Sterdebüll und Wesselburener Deichhausen zu einem kompetenten Partner für die heimische Landwirtschaft. Der Standort in Sterdebüll geht auf die Übernahme einer kleinen Dorfschmiede durch Reinhold Petersen im Jahr 1950 zurück, die er zum Landmaschinenhandel mit Werkstatt weiterentwickelte. Seit 1984 ist dessen Sohn Kai Petersen Inhaber das Unternehmen, der es im Jahr 2000 mit der Übernahme von Rickers in Wesselburener Deichhausen erweiterte, womit der Name Petersen-Rickers entstand.

Es war nun an der Zeit, dass Kai Petersen Verantwortung für das operative Geschäft abgibt. Doch dabei wolle er sich auf keine Experimente einlassen.„Eine Übergabe in fremde Hände fordert ihren Tribut und darf nicht um jeden Preis geschehen. Für mich zählen vielmehr andere Werte als reine wirtschaftliche Interessen“, sagt er. „Ich identifiziere mich stark mit dem, was meine Eltern und ich gemeinsam mit den Mitarbeitern früherer Zeiten wie auch der Gegenwart aufgebaut haben. All diesen und insbesondere denen, die die in der schwierigen Zeit der Umstrukturierung zu mir gestanden haben, bin ich zu größtem Dank verpflichtet“, unterstreicht Petersen.

Der Standort in Sterdebüll aus der Luft betrachtet.
Der Standort in Sterdebüll aus der Luft betrachtet.

Die Geschäftsführung des Standortes in Wesselburener Deichhausen hat Stefan Forck übernommen, der dort bereits seit über 24 Jahren erfolgreich die operativen Geschäfte leitet. „Stefan hat schon dort“ gelernt und ist auf engste mit dem Standort in Wesselburen verbunden. Man kann sich keinen besseren Geschäftsführer vorstellen“, sagt Petersen. Am Standort in Sterdebüll hat Melf Albrecht, der seit einem Jahr im Betrieb tätig ist, diese Aufgabe übernommen. „Ich kenne Melf schon lange und bin froh, dass ich die Geschäftsführung in kompetente jüngere Hände abgeben konnte“ Der 38-jährige ist gelernter Automobilkaufmann und Handelsfachwirt. Er verfügt über 11 12 Jahre Berufserfahrung im Bereich der Landtechnik und kennt die Bedürfnisse der Landwirte, insbesondere im nördlichen Nordfriesland. „Die Zusammenarbeit hier ist super. Alle Mitarbeiter können sich frei entfalten und die Türen stehen immer offen“, sagt Albrecht. Da er über die Berechtigung zur Ausbildung von Groß- und Außenhandelskaufleuten verfügt, ist mit Alexander Petersen seit einem Monat der erste Auszubildende in dieser Sparte im Betrieb tätig. „Alexander wird im ersten Jahr seiner Ausbildung bei uns sein und währenddessen entscheiden, ob er noch woanders reinschnuppern möchte oder hier seine Ausbildung beenden wird. Keinesfalls werden ihm die Fußstapfen seines Vaters auferlegt“, sagt Kai Petersen. Damit soll die „Verjüngung“ des Unternehmens noch nicht ganz abgeschlossen sein.

„Wer sich als erfahrener Mechatroniker, oder auch als Meister miteinbringen möchte, darf sich gerne melden. Sollte dabei ein Umzug in Betracht gezogen werden, so könnte der nötige Wohnraum zur Verfügung gestellt werden“, bietet Petersen an.

Inhaber Kai Petersen (rechts) mit seinen beiden Geschäftsführern Melf Albrecht (links) für den Standort Sterdebüll und Stefan Forck (Mitte) für den Standort Wesselburener Deichhausen
Inhaber Kai Petersen (rechts) mit seinen beiden Geschäftsführern Melf Albrecht (links) für den Standort Sterdebüll und Stefan Forck (Mitte) für den Standort Wesselburener Deichhausen

Eigentlich könnte Kai Petersen sich, nachdem er den größten Teil der Geschäftsführung abgegeben hat, das Leben mit anderen Aktivitäten füllen. So ganz loslassen von der Arbeit kann er dennoch nicht. Fast täglich ist er im Betrieb und unterstützt seine Mitarbeiter dort, wo es nötig ist. In der Pipeline war auch der Plan, einer zusätzlichen bereits genehmigten Ausstellungshalle, doch dazu sagt Petersen heute:„Manchmal ist weniger mehr und es kann sehr befreiend sein, sich keinen weiteren Stress aufzubürden“

Info:

Petersen-Rickers GmbH und Co. KG
Mühlenweg 1
25852 Sterdebüll
Tel. 0 46 71-91 05-0
www.petersen-rickers.de

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