Am 3. März 2026 rückt der Welttag des Hörens erneut die Bedeutung des Hörsinns in den Fokus der Öffentlichkeit. Unter dem Motto „Klingt nach Leben!“ machen die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Bundesverband der Hörsysteme-Industrie (BVHI) auf den engen Zusammenhang zwischen gutem Hören, Lebensqualität und gesundem Altern aufmerksam.
Gutes Hören ist weit mehr als das Wahrnehmen von Geräuschen und das Verstehen von Gesprächen. Es ermöglicht Kommunikation, soziale Nähe und aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben – zentrale Voraussetzungen für Wohlbefinden und Lebensfreude. Aktuelle Ergebnisse der EuroTrak Germany Hörstudie 2025 zeigen signifikante Unterschiede: Während sich nur 39 Prozent der Hörgeräte-Träger abends physisch erschöpft fühlen, sind es bei den Menschen mit einer unversorgten Schwerhörigkeit 69 Prozent. Zudem berichten Hörgeräte-Träger über ein aktiveres Sozialleben, ein erhöhtes Sicherheitsgefühl, zum Beispiel im Straßenverkehr, sowie ein allgemein gesteigertes Selbstvertrauen. Fast alle Hörgeräte-Träger geben an, dass sich ihre Lebensqualität seit der Versorgung verbessert hat – ein wichtiger Faktor, wenn es darum geht, geistige und körperliche Vitalität langfristig zu erhalten. Vor diesem Hintergrund stellt der Welttag des Hörens 2026 das Thema Longevity in den Mittelpunkt – zu Deutsch: Langlebigkeit. Denn Hörgesundheit spielt eine zentrale Rolle für gesundes Altern. Gutes Hören entlastet das Gehirn, unterstützt die Balance sowie Mobilität und trägt dazu bei, Selbstständigkeit und soziale Teilhabe bis ins hohe Alter zu bewahren.
Der Aktionstag ruft dazu auf, die eigene Hörgesundheit ernst zu nehmen, das Hörvermögen regelmäßig überprüfen zu lassen und bei Auffälligkeiten frühzeitig zu handeln.
bsi
➤ Infos zu Aktionen und Hintergründen gibt es auf der Homepage www.welttag-des-hoerens.de