Das Bad ist ein ganz besonderer Raum - nirgends sonst in unseren Häusern Wohnungen spielen und Technik und Einrichtungsqualität so eng zusammen. Für eine Badmodernisierung braucht es daher viel Fingerspitzengefühl und Knowhow, fast noch mehr als für die Einrichtung in anderen Wohnräumen. Eine sorgfältige Planung, starke Ideen und eine saubere handwerkliche Umsetzung: Das sind die Voraussetzungen, um ein altes Bad in eine moderne Wohlfühloase zu verwandeln, an der man lange Freude hat. Von einer Badsanierung in Eigenregie raten Experten deshalb ab.
„Ein schlüssiges Badkonzept zu entwickeln, erfordert viel Fachwissen“, sagt Florian Wiesner, Bereichsleiter des Marketings der genossenschaftlichen SHK. Technische und räumliche Gegebenheiten sind ebenso zu berücksichtigen wie Aspekte der Barrierefreiheit, persönliche Komfortwünsche und stilistische Vorlieben. Hinzu kommt die Recherche nach passenden Materialien und Produkten. Bei der Ausführung können im Sanitärbereich auch versierte Heimwerker an ihre Grenzen geraten. Werden etwa Abdichtungsarbeiten nicht perfekt ausgeführt, drohen teure Folgeschäden. Zudem gibt es für eine Badmodernisierung in Eigenregie keine Gewährleistungen und Garantien, die bei der Ausführung durch einen Fachbetrieb inklusive sind.
Der Fachbetrieb sollte Erfahrung im Badbau haben und sich Zeit für eine ausführliche Beratung nehmen. Idealerweise bietet er alle Gewerke aus einer Hand an. Damit ist sichergestellt, dass die Arbeiten optimal koordiniert werden sowie verzögerungsfrei ablaufen. Zu einer detaillierten Planung gehören aussagekräftige Visualisierungen, die zeigen, wie das Bad einmal aussehen wird. Versierte Badberater wissen zudem, welche Förderungen man für die Finanzierung des neuen Bad nutzen kann.
djd