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Fahrrad-Fitness für die neue Saison

Fachbetriebe kümmern sich professionell um alle Funktionen

Die Fahrradsaison startet. Foto: Elmira/AdobeStock/Michelin
Die Fahrradsaison startet. Foto: Elmira/AdobeStock/Michelin

Nach der Winterpause braucht
das Fahrrad einen gründlichen Check,
um sicher und komfortabel in
die neue Saison zu starten. 

Bremsen, Gangschaltung und Beleuchtung sollten zuerst überprüft werden.


Eine gut funktionierende Bremse ist sehr wichtig

Eine gut funktionierende Bremse sorgt für Sicherheit, während eine präzise eingestellte Schaltung das Fahren erleichtert. Auch die Beleuchtung muss intakt sein, besonders für Fahrten in der Dämmerung. Wer sich unsicher ist, ob alle Komponenten einwandfrei funktionieren, kann das Rad in einem Fachbetrieb lassen, um Mängel beseitigen zu lassen.

Ein besonderes Augenmerk gilt den Reifen, denn sie beeinflussen nicht nur den Rollwiderstand und die Fahrstabilität, sondern auch die Haftung, mitunter als Grip bezeichnet. Damit wird die Fähigkeit des Reifens bezeichnet, auf alle von Radfahrenden verursachten Einwirkungen verlässlich zu reagieren – beispielsweise beim Bremsen, bei Reflexbewegungen und in Kurven. Während längerer Standzeiten kann der Luftdruck der Reifen sinken, was das Fahrverhalten schwammig macht. Der empfohlene Druck ist meist seitlich auf dem Reifen angegeben. Ebenso wichtig ist die Kontrolle der Profiltiefe – abgefahrene Reifen bieten weniger Halt, erhöhen das Pannenrisiko und sollten ersetzt werden.

Unternehmen aus der Region

Vor allem E-Bikes stellen besondere Anforderungen an ihre Bereifung. Aufgrund des höheren Gewichts und der stärkeren Belastung benötigen sie eine verstärkte Karkasse und höherer Reifen mit höherer Pannensicherheit. Zudem sind sie für höhere Geschwindigkeiten optimiert, da E-Bikes oft mit Unterstützung bis zu 25. km/h oder sogar 45 km/h (S-Pedelecs) gefahren werden.

Jannik Schmitt, Technikexperte bei Michelin, erklärt: „E-Bike-Reifen müssen eine höhere Tragfähigkeit bieten und gleichzeitig den Rollwiderstand minimieren, um die Akkulaufzeit zu verlängern. Deshalb setzen viele Hersteller auf spezielle Gummimischungen, die besonders langlebig und griffig sind.“

Wer ein schnelles S-Pedelec fährt, sollte darauf achten, dass die Reifen eine ECE-R75-Zertifizierung haben – sie sind dann offiziell für hohe Geschwindigkeiten zugelassen. txn


Volle Kraft für den Akku

Mit den ersten warmen Tagen werden E-Bikes aus dem Keller geholt und Powerbanks wieder zu Outdoor-Begleitern. Vor dem Saisonstart lohnt ein Blick auf den Zustand der Akkus. „Nach einer Pause brauchen die mobilen Energiespeicher etwas Aufmerksamkeit“, erklärt Sven Plewa vom Akkuspezialisten Ansmann.

Nach der Winterpause sollte der Akku von Staub befreit und auf Zimmertemperatur gebracht werden. Anschließend wird er mit dem Original-Ladegerät aufgeladen. Dann fast leer fahren – niemals tiefentladen – und erneut aufladen. Das kalibriert den Akku optimal. Entscheidend ist die richtige Winterlagerung: Akkus auf ein bis zwei Drittel Ladezustand bringen und trocken bei 5 bis 20 Grad lagern. Nicht am Ladegerät lassen. djd


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