Warum die Schleswig-Holsteiner die glücklichsten Deutschen sind und wie sie es bleiben können, beschreibt Utz Schliesky in seinem Buch „Schleswig-Holstein 2030 - Wege zum Glück“. Am Freitag, 11. Oktober, liest er in der Kramer-Scheune. Musikalisch wird es am Samstag, 19. Oktober, wenn „Die Tüdelband“ auf ihrer „Koopheister-Tour“ in Nortorf gastiert.

Beim „3. Nortorfer Scheunengespräch“ will Moderator Carsten Kock mit dem Direktor des Schleswig-Holsteinischen Landtags dem Glück auf die Spur gehen - auch mit Augenzwinkern.„Wenn die Leser die letzte Seite meines Buches umgeschlagen haben, und sie dann etwas zufriedener sind, hätte ich viel erreicht“, sagt der Rechtswissenschaftler und Autor Schliesky.
Er will mit seinem Buch die Frage beantworten, wie die Schleswig-Holsteiner auch in Zukunft die glücklichsten Menschen der Republik bleiben können. Dafür analysiert er zahlreiche staatliche, wirtschaftliche und gesellschaftliche Defizite und Handlungsbedarfe, um darauf basierend konkrete Lösungsvorschläge zu unterbreiten. Beginn ist um 19 Uhr, Einlass ab 18 Uhr, die Karten kosten 12 Euro. Zwischen den einzelnen Gesprächsblöcken sing Liedermacher Mattis Brodersen Songs auf friesisch.
Auf ihrer „Koopheister-Tour“ gastiert „Die Tüdelband“ am Samstag, 19. Oktober, um 19 Uhr (Karten: 20 Euro) in der Kramer-Scheune. Das Duo wagt mit ihrem Folk-Pop auf Plattdeutsch den Spagat zwischen Landgasthof und Clubbühne und erzeugt einen kompakten Bandsound. Mal tanzbar, mal eher melancholisch bewegen sich die Songs mit plietschen Texten und handgemachter Musik auf neuen Wegen. Malte Müller spielt sein Hybrid-Schlagzeug und bedient zugleich das Bass-Pedal.
Mit dem klaren Klang von Mire Buthmanns Stimme, ihrem Gitarrenspiel und nicht zuletzt durch die plattdeutsche Sprache ergibt sich eine außergewöhnliche Mischung. Die Band vermittelt authentisch ein neues Heimatgefühl und schafft es, damit auch jüngere Zielgruppen anzusprechen. Mit „Wenn ik enen Wunsch harr“ trat das Duo 2022 in Dänemark beim LIET International Festival an, dem ESC für Regional- und Minderheitensprachen.
► Hier gibt es Eintrittskarten für die Kramerscheune:
• Im Heinkenborsteler Weg 8 (abends)
• Unter www.Kramer-Scheune.de (Pay Pal) oder via E-Mail (info@kramer-scheune.de)
gegen Rechnung und Postversand
• Im Restaurant „Dionysos“ am Nortorfer Marktplatz.
Lutz Timm