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So wird dein Start ins Berufsleben perfekt!

Der Ausbildungsvertrag ist unterzeichnet - jetzt kann eigentlich nichts mehr schief gehen, oder? Mit diesen Tipps. gelingt dein Ausbildungsstart!

Damit solltest du nicht warten

GIROKONTO
Spätestens jetzt wird es Zeit, ein Konto zu eröffnen – schließlich verdienst du eigenes Geld. Fang lieber früh an, denn die Eröffnung eines Kontos kann sich gerne ein paar Wochen ziehen. Wichtig: Vergleiche verschiedene Banken. Manche haben spezielle Girokonten für Azubis im Angebot oder verlangen keine Kontoführungsgebühren. So kannst du bares Geld sparen.

STEUERIDENTIFIKATIONSNUMMER
Diese Nummer brauchst du, weil du ab sofort zu den Steuerzahlern gehörst. Falls du noch keinen Nebenjob hattest, musst du die Steueridentifikationsnummer beantragen. Das geht per Mausklick auf der Website des Bundeszentralamtes für Steuern.

SOZIALVERSICHERUNGSNACHWEIS
Den Sozialversicherungsnachweis musst du bei deiner Krankenkasse beantragen. Er ist nötig, damit alle Pflichtversicherungen von deinem Bruttolohn abgezogen werden können. Sobald der Sozialversicherungsnachweis im Briefkasten liegt, gibst du ihn bitte deinem Arbeitgeber.

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Vor dem Startschuss erledigen

ÄRZTLICHE UNTERSUCHUNG
Wenn du jünger als 18 Jahre bist, musst du dich untersuchen lassen. Er stellt dir dann eine Bescheinigung aus, die du deinem Arbeitgeber innerhalb der nächsten 14 Monate vorlegen musst. Am besten ist es also, wenn du einige Wochen vor der Ausbildung eine Untersuchung vereinbarst. Bis du volljährig bist, sind Nachuntersuchungen Pflicht.

VERMÖGENSWIRKSAME LEISTUNGEN
Mit den vermögenswirksamen Leistungen legt dein Ausbildungsbetrieb jeden Monat Geld für dich zur Seite. Die Leistungen sind vom Staat geregelt und werden bezuschusst. Frag also nach, ob du einen Anspruch darauf hast. Dann kannst du entscheiden, ob du einen Sparvertrag abschließen willst. Bis zu 40 Euro pro Monat kann dein Arbeitgeber je nach Job und Branche für dich anlegen.

BENIMMREGELN
„Moin!“, „Tschüssi!“, „Arrividerci!“: Ein humorvoll gemeinter, aber flapsiger Umgangston kommt nicht überall gut an. Geh bei der Arbeit lieber auf Nummer sicher und trainier dir ein freundliches „Guten Morgen!“ und „Schönen Feierabend!“ an - auch wenn's altmodisch daherkommt. Bitte und Danke sollten eine Selbstverständlichkeit sein. Sei zu Kunden lieber zu höflich als zu unfreundlich. Mit deinen Kollegen kannst du aber gerne auch mal scherzen.

KLAMOTTEN
Hier gilt: Zieh dich im Büro lieber zu schick an als zu schludrig. Gerade in der Bank wird großer Wert auf ein gepflegtes Äußeres gelegt. Wenn du im Handwerk oder in der Küche arbeitest, solltest du vorab klären, ob dein Ausbildungsbetrieb die Kosten für Arbeitskleidung und -schuhe trägt. Das sollte aber in aller Regel der Fall sein.

Aufschieben - aber nicht vergessen!

TERMINKALENDER
Nichts ist peinlicher, als einen wichtigen Termin zu verpennen! Führ daher einen Terminkalender, damit du alles im Blick hast, was ansteht. Termine beim Kunden, Abgaben für die Berufsschule oder auch deinen Jahresurlaub kannst du entweder in einen Papierkalender eintragen oder in die App auf deinem Handy. Besonders praktisch dabei: Hier kannst du dir einen Erinnerungsalarm für extrem wichtige Termine stellen.

STIFT UND PAPIER
Ein fleißiger Azubi schreibt alles mit - das sollte auch dein Anspruch sein. Mach dir Notizen, am besten mit Stift und Papier. Studien belegen, dass dein Gehirn Informationen besser speichert, wenn du sie aufschreibst, statt auf einer Tastatur zu tippen. Noch wichtiger als das ist es aber, nachzufragen, wenn du etwas nicht verstanden hast.

//Sebastian Fobbe


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