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Gemeinsame Ziele im Ruhestand

Ein Paar im Ruhestand kann sich fragen: Was fangen wir nun miteinander an? Gemeinsam neue Projekte angehen, kann erfüllend und bereichernd sein. Foto: Benjamin Nolte/dpa-tmn

Was Psychologen frischgebackenen Rentnern raten

Frischgebackene Ruheständler kommen oft auf die Idee, jetzt ihren Partner oder ihre Partnerin daheim auf Schritt und Tritt zu begleiten. Möglich, dass man als „Schatten“ auch Nähe herstellt und es für Wertschätzung spricht, wenn sich einer plötzlich für den Golfsport oder die Literaturgruppe des Anderen interessiert.

"Das kann aber subjektiv auch fast übergriffig wirken, wenn einer auf einmal überall mithinkommen will, umzugucken, was der andere im Alltag macht", warnt Psychologie-Professorin Janina Bühler von der Uni Mainz. „Da muss man ein gutes Mittelmaß finden.“ Noch besser: Man entdeckt irgendetwas Neues. Doch es muss nicht nur ein Partner allein Neues entdecken. Gern könnte man das auch gemeinsam tun. Der Kölner Psychologe, Autor und Podcaster Rolf Schmiel ("Psychohacks") appelliert dabei, sich auf "echte kleine Abenteuer" einzulassen - wenn es wirtschaftlich möglich sei. "Zum Beispiel zehn Wochen woanders überwintern und gemeinsam neue Welten entdecken." 

Unternehmen aus der Region

Aber Reisen ist dabei nicht gleich reisen: "Nichts gegen Cuxhaven. Aber wenn man schon die letzten 30 Jahre dort immer zusammen war, sollte man Dinge entdecken, die für beide neu sind." Das bedeutet auch: Wenn einer einen deutlichen Vorsprung hat, weil er etwa Englisch perfekt beherrscht, sollte man Urlaub nicht in Großbritannien, sondern eher in Frankreich machen, "so dass beide gemeinsam eine neue Geschichte schreiben."

Und es gilt wie so oft im Leben: Reden hilft. Und zwar je eher, umso besser.„Klug wäre, sich gegenseitig zu fragen: Was brauchst du, damit du dich wohlfühlen kannst, mit dem, was jetzt kommt?", rät Janina Bühler.



dpa/tmn


Haltung zählt: Gut gehen am Rollator

Einmal aufrichten, bitte! Wer am Rollator geht, sollte das mit möglichst gerader Körperhaltung tun. So lautet der Rat der Zeitschrift "Mobil“ der Deutschen Rheuma-Liga. Denn wer den Oberkörper zu stark über die Gehhilfe beugt, belastet seine Wirbelsäule. Außerdem fällt es in dieser Haltung schwerer, Teppichkanten oder Türschwellen zu überwinden, da der Körperschwerpunkt so weit vorn liegt.

Griffe auf Hüfthohe
Damit man sich am Rollator gut aufrichten kann, muss er allerdings korrekt eingestellt sein - eine Aufgabe, die in der Regel die Profis im Sanitätshaus übernehmen. Woran man erkennt, dass die Gehhilfe passt? Laut "Mobil" ist entscheidend, dass sich die Griffe auf Hüfthöhe befinden. Genauer gesagt: auf der Höhe der Handgelenke, wenn man gerade steht. Sind die Griffe höher eingestellt, kann das Nackenbeschwerden verursachen.



dpa/tmn


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