An den Tag der Gründung der Jugendfeuerwehr Wacken erinnert sich Amtswehrführer Matthias Venohr noch genau. „Es war der 10. Februar 1995, Wehrführer unserer Wehr war damals Bernd Pusch.“ Das alles ist inzwischen 30 Jahre her. Venohr selbst war nur wenige Jahre zuvor der Feuerwehr Wacken beigetreten. Schon damals habe er feststellen können, dass das Interesse an einer Jugendfeuerwehr vorhanden war.
„Mit einigen Kindern bin ich daher die ersten Jahre immer nach Vaale zur Jugendfeuerwehr gefahren – bis dann auch bei - uns endlich der Entschluss gefasst wurde, eine eigene Jugendfeuerwehr mit 16 Kindern im Alter von 10 bis 18 Jahren zu gründen“, sagt Venohr. Er übernahm daher auch den Posten des ersten Jugendwartes, als Ausbilder stand ihm Sven Ramm zur Seite.

Dass die Jugendfeuerwehr eine wichtige Einrichtung sei, lässt der Amtswehrführer des Amtes Schenefeld nicht unerwähnt. Schließlich stelle man damit unter anderem auch die Nachwuchsgewinnung für die eigene Wehr sicher. Bis heute haben sich die Aufgaben in der Jugendfeuerwehr nicht geändert. „Dem Feuerwehrnachwuchs wird eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung geboten, er erfährt eine Ausbildung für den Löscheinsatz und absolviert sogar mit der Abnahme der Leistungsspange seine „Gesellenprüfung.“
Überhaupt aber bringe sich die Jugendfeuerwehr Wacken seit ihrer Gründung vor drei Jahrzehnten aktiv in die Kreisfeuerwehrtage sowie Veranstaltungen im Kreis und Land mit ein. Dankbar zeigt sich Venohr, dass heute nicht nur 27 Jugendliche unter der Leitung von Hauke Borowski zu Feuerwehrkameraden ausgebildet werden. „Seit neun Jahren gehört auch eine sehr aktive Kinderfeuerwehr mit 20 Kindern zu uns, sie ist ein guter Unterbau für die Jugendfeuerwehr“, erklärt Venohr.
Anlässlich des 30-jährigen Bestehens richtet die Jugendfeuerwehr Wacken am Samstag, 28. Juni, den Kreisjugendfeuerwehrtag aus. „,27 Jugendfeuerwehren sind eingeladen, sich auf dem Sportplatz an der Schule bei 18 verschiedenen Spielen zu messen“, sagt Venohr und lässt nicht unerwähnt, dass auch die befreundeten Kameraden der Harzer Feuerwehr Osterode-Freiheit dabei sein werden. „Diese freundschaftliche Patenschaft besteht bereits seit vielen Jahren.“
km