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Hans-Walter Mohr: Wo Präzision entsteht – und Zukunft beginnt

Geschäftsführungsassistentin Yvonne Zitnik, Geschäftsführer Hendrik Mohr und Ausbildungsleiter Roman Partsch stehen für ein Familienunternehmen, in dem junge Talente mit Begeisterung an Technik und Handwerk herangeführt werden. Fotos: Natascha Thölen

Vom Stahlblock zum Hightech-Werkstück: Ausbildung, Präzision und Teamgeist bei der Hans-Walter Mohr GmbH in Bönningstedt als Beispiel moderner Feinwerkmechanik im Familienunternehmen

Vom Stahlblock zum Hightech-Werkstück: Bei der Firma Hans-Walter Mohr in Bönningstedt wird Ausbildung zur Begeisterung. Ein Familienunternehmen zeigt, wie aus handwerklichem Können, modernster Technik und Teamgeist neue Produkte und automatische Maschinen entstehen.

Wer heute einen Blick auf eine Gürtelschnalle wirft oder ein technisches Bauteil in der Hand hält, denkt selten darüber nach, wie es entstanden ist. Doch genau hier beginnt die Geschichte – in Werkhallen wie denen der Firma HansWalter Mohr in Bönningstedt. Seit Generationen wird hier nicht einfach nur produziert, sondern entwickelt, gedacht und erschaffen. Was als Idee eines Kunden beginnt, wird Schritt für Schritt zu einem hochpräzisen Werkzeug oder einer komplexen Maschine – individuell gefertigt, oft bis auf wenige Tausendstel Millimeter genau. Eine Präzision, die kaum vorstellbar ist, aber im Alltag überall steckt.

Im Zentrum steht dabei ein Thema, das dem Unternehmen besonders am Herzen liegt: die Ausbildung. Sieben Auszubildende lernen derzeit den Beruf des Feinwerkmechanikers mit Fachrichtung Werkzeugbau – ein Beruf, der handwerkliches Geschick, technisches Verständnis und Kreativität vereint. „Viele wissen gar nicht, wie besonders dieser Beruf ist“, sagt Ausbildungsleiter Roman Partsch, der selbst vor 30 Jahren hier begonnen hat. Seine Begeisterung ist geblieben. Vom ersten Feilen bis zur Arbeit an computergesteuerten Hightech-Maschinen führt der Weg die Auszubildenden durch alle Bereiche des Unternehmens. So lernen sie, eigenständig Lösungen zu entwickeln und aus einem Stück Material etwas völlig Neues entstehen zu lassen.

Unternehmen aus der Region

Diese Mischung aus Tradition und modernster Technik prägt die Arbeit. Während im Ausbildungsbereich Grundlagen vermittelt werden, arbeiten die Fachkräfte an hochkomplexen Maschinen. Programmierung, Präzision und ein tiefes Verständnis für Material und Mechanik greifen hier ineinander. Diese Maschinen müssen programmiert werden, und mit dieser Expertise entsteht ein sehr präzises Bauteil.

Für Geschäftsführer Hendrik Mohr ist genau das der Kern des Unternehmens: „Wir sind ein Familienbetrieb und das merkt man.“ Flache Hierarchien, ein starkes Miteinander und echte Wertschätzung prägen das Arbeitsklima. Viele bleiben dem Unternehmen über Jahrzehnte treu, manche ein ganzes Berufsleben. Und darin liegt auch die Perspektive für junge Menschen: Wer hier seine Ausbildung durchläuft, erhält nicht nur fundiertes Wissen, sondern die Chance auf eine langfristige Zukunft. „Wir bilden für uns selbst aus“, sagt Ausbildungsleiter Roman Partsch. „,Und wir wollen die, die zu uns passen, auch behalten.“
thö


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