Sicherlich hat Firmengründer Karl-Peter Hagge sich im Entstehungsjahr der Hagge Schweißbetrieb GmbH damals nicht träumen lassen, dass der Moment kommen wird, in dem Roboter in den Montagehallen des Husumer Unternehmens arbeiten werden. 1991 war alles neu und der Standort an der An der Alten B5, Richtung Hattstedt musste sich zunächst etablieren. 32 Jahre ist es her, dass der Vater des jetzigen Geschäftsführers Björn Hagge dort mit seinen Mitarbeitern aus dem Metallbaugewerbe fast ausschließlich Kohl- und Viehanhänger produzierte.


Eigene Karriereleitern und Ausbildungskompetenz
Doch wie bei allem im Leben kommt auch in einer beruflichen Karriere irgendwann der Punkt, sich über eine Unternehmensnachfolge Gedanken zu machen. Nichts liegt näher, als den Junior, mittlerweile Metallbaumeister, als Nachfolger heranzuziehen.
„Kim Petersen und ich haben uns prima verstanden und es war klar, dass ich diesen Schritt nur gemeinsam mit ihm machen würde. Seit 2017 sind wir schon zu zwei Dritteln als Teilhaber neben meinem Vater firmenverantwortlich. Das Firmenportfolio wurde durch uns um die Konstruktion, Berechnung und Fertigung von Geländern, Treppen sowie Hallen und Balkone erweitert“, erinnert sich Björn Hagge. Nach seiner Ausbildung im Metallbau, dem anschließenden Besuch der Meisterschule und einem Jahr Auslandsaufenthalt in Australien, profitiert er von unterschiedlichen Erfahrungen.
Schnell war die Entscheidung für den gemeinsamen Einstieg zu jeweils gleichen Anteilen gefallen. „Einen Monat später haben wir beim Notar gesessen, um den Vertrag zu unterschreiben“, so Teilhaber Kim Petersen. Dieser ist bereits seit 2014 betriebsangehörig und hat direkt nach seinem Maschinenbaustudium begonnen, bei Hagge zu arbeiten.