Krebs kann entstehen, wenn Zellen sich unkontrolliert vermehren. Grund sind meist Schäden am Erbgut dieser Zellen oder Fehler beim Ablesen der Erbinformation. Solche Schäden entstehen aus verschiedenen Gründen:
- Viele Erbgut-Fehler entstehen zufällig bei der Zellteilung oder beim normalen Zellstoffwechsel.
- Das Risiko an Krebs zu erkranken wird aber auch vom persönlichen Lebensstil beeinflusst.
- Hinzu kommen Umweltfaktoren und Krankheitserreger, die Krebs begünstigen.
- Auch erbliche Veranlagungen spielen eine Rolle.
Bei einzelnen Patienten lässt sich im Nachhinein jedoch größtenteils nicht feststellen, was genau die Ursache für ihre Krebserkrankung war. Andererseits gilt auch: Nicht jeder, der den bekannten Risikofaktoren ausgesetzt ist, erkrankt automatisch an Krebs.
// DKFZ
Folgen der veränderten Erbinformation
Fehler im Erbgut von Zellen ändern die Zellbiologie:

- Zellen wachsen und teilen sich, wenn sie es eigentlich nicht sollten.
- Sie sterben nicht, wenn sie normalerweise absterben sollten.
- Sie können ihren angestammten Platz im Gewebe verlassen.
So entsteht ein Tumor, der unkontrolliert wächst, das umliegende Gewebe zerstört und sich in andere Körnerregionen ausbreitet.
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