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UKSH Akademie: Pflege mit Perspektive – Azubis berichten

Pflege lernen im Team: An der UKSH Akademie und am UKSH erleben Auszubildende eine praxisnahe Ausbildung mit vielfältigen Einsatzorten, guter Begleitung und echtem Zusammenhalt. Fotos: UKSH

Im Interview berichten Lea Lender aus Lübeck und Mara Petersen aus Kiel über ihre Ausbildung - enge Praxisanbindung, Teamgeist und vielfältige Karrierechancen

Warum habt ihr euch für eine Pflege-Ausbildung Uksh Akademie entschieden? an der

Lea Lender - Azubi am Campus Lübeck
Lea Lender - Azubi am Campus Lübeck

LEA LENDER (CAMPUS LÜBECK): Ich komme aus einer Familie, in der beide Eltern im Gesundheitswesen arbeiten. Während meiner MFA-Ausbildung habe ich gemerkt, dass viele Aufgaben eher administrativ sind. In der Pflege habe ich viel mehr Nähe zu Patienten. An der UKSH Akademie gefällt mir, dass sie zu einem Krankenhaus der Maximalversorgung gehört - das heißt, ich kann die Pflege in ganz unterschiedlichen Bereichen kennenlernen. Zudem finde ich toll, dass die Ausbildung stark unterstützt wird: Es gibt Praxisanleiterinnen, eine Ausbildungskoordinatorin, Skills-Labs, und Theorie und Praxis sind eng verzahnt. Dadurch fühle ich mich gut vorbereitet.

Mara Petersen - Azubi am Campus Kiel
Mara Petersen - Azubi am Campus Kiel

MARA PETERSEN (CAMPUS KIEL): Nach dem Abi habe ich ein Jahr lang ein FSJ in der Pflege gemacht, und das war richtig schön. 

Das UKSH bietet eine große Vielfalt an Stationen, die man in der Ausbildung durchläuft. Außerdem haben mir während des FSJ Schüler vom UKSH Positives berichtet.

Wie erlebt ihr die Verbindung von Theorie und Praxis?

MARA PETERSEN: Wir haben Theorie und Praxis im Wechsel, also zum Beispiel einen Monat Theorie, drei Monate Praxis, danach zwei Monate Theorie. So kann man die gelernten Inhalte zeitnah in der Praxis anwenden und vertiefen. Das ist echt gut, dadurch verfestigt sich das Wissen besser.

In der Praxis müssen wir auch theoretische Lernaufträge bearbeiten, oder in der Theorie gehen wir manchmal in die Lernwerkstatt. Beides ist also sehr eng miteinander verwoben.

Gab es Erlebnisse, die Euch besonders beeindruckt haben?

LEA LENDER: Ja, mein erstes großes Erlebnis war eine Reanimation am Ende eines Spätdienstes bei einem jungen Corona-Patienten. Ich habe den ganzen Verlauf miterlebt. Wir haben als Team auf dem Flur reanimiert, und ich bin bis heute dankbar, dass der Patient es geschafft hat. Das hat mich sehr geprägt.

MARA PETERSEN: Ich hatte schon Kontakt zu palliativen Patienten. Die Versorgung ist hier ganz anders, viel ruhiger. Es war für mich beeindruckend, wie Menschen mit dem Thema Sterben konfrontiert sind und trotzdem mit einer Art radikalen Akzeptanz die Dinge nehmen, wie sie kommen.

Wie erlebt ihr das Miteinander unter den Azubis und das Umfeld in der Akademie?

LEA LENDER: Wir sind eine zusammenhaltende Klasse. Natürlich gibt es mal Meinungsverschiedenheiten, aber insgesamt sind wir ein gutes Team. Wenn ich ein Problem habe oder etwas nicht verstehe, weiß ich, dass ich meine Mitschüler fragen kann. In der Akademie gefällt mir besonders die gute Ausstattung - zum Beispiel die Gruppenräume und die digitale Arbeit.

Und nach dem Examen - wie soll es weitergehen?

LEA LENDER: Ich möchte mich weiterentwickeln, zum Beispiel in Richtung Intensiv- oder Anästhesiepflege. Ich brauche Herausforderungen im Beruf.

MARA PETERSEN: Ich möchte erstmal mein Examen schaffen und meinen Bachelor in Pflege abschließen, den ich begleitend der FH Kiel mache. Danach möchte ich gerne ins Ausland gehen.

Würdet ihr die Uksh Akademie weiterempfehlen?

MARA PETERSEN: Organisatorisch läuft zwar nicht immer alles ganz reibungslos, aber das ist vermutlich überall so. Ich würde die Akademie weiterempfehlen, weil man viele Stationen kennenlernen darf und weil man durch die hauptamtlichen Praxisanleiter Ansprechpartner hat, die einen immer unterstützen, wenn es Probleme auf Station gibt.

LEA LENDER: Ja, auf jeden Fall. Ich mache das auch schon aktiv als Ausbildungsbotschafterin. Mir gefällt die Mischung aus Theorieblöcken, problemorientiertem Lernen und Gruppenarbeiten. Vor allem, weil Pflege ein Teamberuf ist - da passt das sehr gut.

Interessiert? Jetzt bewerben! Die UKSH Akademie bietet jährlich jeweils zum 1.2., 1.4., 1.8. und 1.10. Ausbildungsplätze zur Pflegefachfrau bzw. zum Pflegefachmann sowie in acht weiteren medizinischen Ausbildungsberufen an den Standorten Kiel und Lübeck an. Bewerbungen sind ganzjährig möglich, bevorzugt online.

Weitere Informationen:
www.uksh.de/akademie/ausbildung

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