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Freisprechung der Tischler im Autohaus Eskildsen, Steinburg: "Seid stolz auf Euren Beruf“

Die drei Innungsbesten (v.l.): Gabriel Hagner, Carlotta Klüver und Lisa Großklaus. Fotos: Tischlerinnung Steinburg

Neun Gesellen ausgezeichnet, drei Innungsbeste geehrt, Goldener Meisterbrief für Ralf Möller – starke Worte und Stolz beim Tischlerabschluss in Steinburg.

Die Freisprechung der Tischler war in diesem Jahr etwas Besonderes. Denn ganz nicht nur die neun frisch gebackenen Tischler-Gesellinnen und -Gesellen erhielten ihre Gesellenbriefe. Im Rahmen der Freisprechungsfeier, die von der Tischlerinnung Steinburg dieses Mal im Autohaus Eskildsen ausgerichtet worden war, wurde auch Ehrenobermeister Ralf Möller für sein langjähriges Wirken mit dem goldenen Meisterbrief geehrt.

Unternehmen aus der Region
"Ab heute müsst Ihr Euch täglich beweisen und weiter entwickeln, Ihr müsst liefern und verantworten.“
Hans Lorentzen Obermeister

Ehrbarkeit, Wahrhaftigkeit, Gerechtigkeit und Treue

Ihre Gesellenbriefe erhielten: Mirco Böge, Rieke Jürgensen, Carlotta Klüver, Bjarne Musfeld, Kian Ossenbrüggen, Gabriel Hagner, Lisa Großklaus, Simon Grambow und Kyara Eifrig.
Ihre Gesellenbriefe erhielten: Mirco Böge, Rieke Jürgensen, Carlotta Klüver, Bjarne Musfeld, Kian Ossenbrüggen, Gabriel Hagner, Lisa Großklaus, Simon Grambow und Kyara Eifrig.

Zuvor aber eröffnete Obermeister Hans Lorentzen die Feierlichkeit mit den traditionellen Schlägen drei Hammer für Ehrbarkeit, Wahrhaftigkeit, Gerechtigkeit und Treue. Dabei blickte er noch einmal auf die drei Ausbildungsjahre mit allen Herausforderungen zurück. An die Jung-Gesellen und -Gesellinnen gerichtet sagte Lorentzen: „Ihr habt bewiesen, dass Ihr das Grundwissen eines Tischlers gelernt habt und es beherrscht.“ Wer aber nun glaube, bereits alles erreicht zu haben, der wurde vom Obermeister wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Denn: „Ab heute müsst Ihr Euch täglich beweisen und weiter entwickeln, Ihr müsst liefern und verantworten.“ erinnerte der Obermeister auch noch einmal daran, dass das Handwerk ein Ort sei, an dem man voneinander lerne. 

Abschließend war es dann noch einmal Ehrenobermeister Möller, der hervorhob, wie viel Freude es bereite, junge Menschen in die Freiheit entlassen zu können. „Ihr seid nun befreit und könnt in die Welt gehen.“ Gleichzeitig riet er allen: „Seid stolz auf Euren Beruf.“ km


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