Auf Ihrem Weg bis zum heutigen, stolzen Tag haben Sie alle hart gearbeitet. Aber nun ist es vollbracht. Mit Fleiß und Ehrgeiz wurde das Ziel erreicht - Sie sind nun Gesellen!" So gratulierte Innungsobermeister Timo Schwitzkowski den 22 erfolgreichen Absolventen der Gesellenprüfung im Elektrohandwerk. Die jungen Fachkräfte waren Anlass und Mittelpunkt der Freisprechungsfeier, zu der die Elektro-Innung eingeladen hatte. Mit ihnen im glanzvollen Festsaal des Borgerforeningen saßen auch ihre Ausbilder, Berufsschullehrer, Eltern und Lebenspartner sowie Vertreter aus Handwerkskammer, Prüfungsausschuss und Kreishandwerkerschaft. Eigens von Ahrensburg an die Förde gekommen war auch Landesinnungsmeister Jörg Feddern.
Als Abends trat Bundestagsabgeordnete Petra Nicolaisen ans Festrednerin des Rednerpult auf der Saalbühne. Nach ihren Glückwünschen an die Jung-Gesellen betonte Sie die Bedeutung, Entwicklungs- und Zukunftsfähigkeit des Elektro-Handwerks. ,,Ihr Beruf wird zunehmend komplexer, nicht zuletzt wegen der fortschreitenden Digitalisierung. Diese wird Ihre handwerklichen Fähigkeiten aber nicht ersetzen. Ihr Know-how und ihre Leistungen sind und bleiben auf der ganzen Welt gefragt". Um mehr junge Menschen für eine Ausbildung im Handwerk zu begeistern, brauche es eine bessere Berufsorientierung schon in der Schule, eine bessere Bezahlung und höhere Wertschätzung. Auch die neuen Gesellen können dazu beitragen: „Geben Sie Ihr Wissen und Ihre Begeisterung weiter - wer kann das besser als Sie?"
Zum Herzstück im traditionellen Ablauf einer Gesellen-Freisprechung gehören die drei gesprochenen Losungsworte ,,In Ehrbarkeit, Wahrhaftigkeit, Gerechtigkeit", begleitet von drei Hammerschlägen des Innungsobermeisters. Nachfolgend traten alle Gesellen auf die Festbühne, wo ihnen Prüfungszeugnisse und Gesellenbriefe samt Glückwünschen überreicht wurden. Als jeweils Prüfungsbeste ihres Jahrgangs wurden Hjalte Balzersen (Elektro-Muttersbach) Cy Hjuler (Schwitzkowski Haus- u. Elektrotechnik) sowie Olde Spreckelsen (Max Drefs) ausgezeichnet. A. Brillat