Schließen
Um Ihre Registrierung abzuschließen, gehen Sie in Ihr E-Mail-Postfach und folgen dem Link in der Bestätigungsmail. Danach können Sie den Artikel frei lesen. E-Mail erneut senden
Präsentiert von

Headbangen am Meer hautnah

Begeisterung für eines der stärksten Line Ups der vergangenen Jahre: Die rund 4000 Fans unterstützten ihre Bands auf drei Bühnen und vor allem auf der Maximum Metal Stage im Zirkuszelt in Weissenhäuser Strand. Foto: Ludger Hinz

Ostsee-Festival: Metal Hammer Paradise am Weissenhäuser Strand

Krachende Metal-Konzerte unterm Zirkuszelt, Bowling mit der Lieblingsband, Lesungen, Autogrammstunden und Talk mit den Veranstaltern – rund um das 1. Adventswochenende wähnten sich die schwer metallischen Langhaarschüttler wie jedes Jahr von Neuem in ihrem Paradies: Das Metal Hammer Paradise (MHP) des gleichnamigen Musikmagazins lud auch dieses Jahr zum zweitägigen Heavy Metal-Wochenende in die Feriensiedlung nach Weissenhäuser Strand.

Ausgerichtet von der Agentur FKP Scorpio und dem Fachmagazin Metal Hammer moshten und headbangten knapp 4000 Fans vor drei Bühnen und sorgten damit dafür, dass es nahezu ausverkauft war. Besonders die Headliner wie die britischen„Saxon“, die dänischen "D-A-D“ oder die deutschen "JBO“ sowie die finnischen„Apocalyptica“ konnten auf der gigantischen Bühne im großen Zirkuszelt in ihren Shows gefallen.

Skurrile Outfits bei OstseeFestival

Aber auch die Fans ließen sich nicht lumpen und begleiteten das Festival mit teils skurrilen Outfits: Mit einem lustigen Hut voller gelber Badeenten Motive war das vierköpfige „Entchen-Geschwader“ aus der Gänsestadt Gaggenau im bei Baden-Baden Murgtal unterwegs .Die vier Freunde im Alter zwischen 36 und 39 Jahren haben sich bei der Full Metal Cruise (der Metal-Seefahrt des Wacken Open Airs) kennengelernt und sind seitdem als Clique zu Konzerten unterwegs.

Beim MHP sind sie zum dritten Mal in Folge dabei, sind die800 Kilometer von zu Hause acht Stunden lang mit dem Auto „und ganz viel Bier an Bord“ angereist, wie sie erzählten. Das tranken sie natürlich erst hinterher. Als Industrieunternehmer, Autobauer Techniker, Betriebs-Elektroniker und Instandhalter nutzen sie das Festival, um einmal richtig metallisch zu feiern. „Wir lieben den Komfort im Apartment“, sagte Marco Ramsteiner. Und sein Kumpel Dennis Bierhandt ergänzte: „Das ist für uns ein schöner, lauter Jahresabschluss.“

Unternehmen aus der Region

Besucher aus Wangels „erschreckt" Gäste

Nicht ganz so weit hatte es dagegen Sly Danz (33) aus dem fünf Kilometer entfernten Wangels (Kreis Ostholstein), der mit rotem Anzug und weißer Maske der amerikanischen Band „Slipknot“ unterwegs war. Die Maske Marke Eigenbau hat er von meinem Freund Corey Pommer aus Schwerin gekauft, sagte er, „den Anzug von einem Bekannten aus den USA erhalten.“ Aus Freude am Metal jedes Jahr dabei, wollte er damit„die Freundschaft zur Musik und die Verbundenheit zum Rock“ zum Ausdruck bringen. Und hat auch schon den nächsten, der vorbeikam, „erschreckt“.

Unternehmen aus der Region

Besucherin lobt familiäre Atmosphäre an der Ostsee

Und war er schon mal da, brachte er vom Band-Stand gleich ein Autogramm für einen Freund mit, das er sich extra bei einer Band abholte. Frauke Hehnecke (52), eine Freundin aus der Truppe von Sly Danz, gefiel hingegen vor allem das Familiäre.„Man lernt so viele Leute kennen, und selbst die unbekannten Bands sind richtig gut“, sagte sie. Kein Wunder, wenn ein Metalmagazin ein Festival ausrichtet.

Am Merch-Stand staunte Verkäuferin Christiane Feẞenmayer nicht schlecht über den guten Absatz. Hingucker, vor allem bei männlichen Kunden: die knallbunten „Endseeker“Boxershorts, die die Band in ihrer Kollektion mit anbot. „Ich verstehe gar nicht, warum nicht schon andere Bands auf so etwas gekommen sind“, sagte sie.

In Kombination mit dem MHP-Badetuch mit Original Totenkopfbild gebe das doch eine schöne Bademode her, fand sie. „Ich habe hier so viel zu tun, der Schrittzähler glüht“, stellte sie abschießend fest. Das galt auch für alle Mitarbeiter, die das Festival auf die Beine gestellt haben. 

Ludger Hinz


Metal Hammer Paradise: So machten sich die Bands

In diesem Jahr kann man es wohl als eines der stärksten Line-ups bezeichnen, das das Ostsee-Festival seit Jahren erlebt hat. Auf drei Bühnen ging es musikalisch rund. Und erstmals wurden an jedem Tag drei Bands live auf "arte“ gestreamt.

Die Metal-Ikonen "Saxon“ mit ihrem wieder genesenen Frontmann Biff Byford legten ein furioses Old School Metal-Konzert hin, Apokalyptica versetzten mit ihrem symphonischen Coverversionen von metallischen Original-Krachern von Metallica am ersten Abend die Zuhörer in Verzückung.

Die Spaßfraktion unter den humorlosen Schwermetallern kam bei JBO voll auf ihre Kosten. Bei der dänischen Metalband D-A-D(ehemals Disneyland After Dark) gab es mindestens genauso viel zu gucken wie zu hören, als Bassist Stig Pedersen beim Auftritt wieder seine selbst gebauten und maßgeschneiderten zwei-Saiter Bässe in Raketenform präsentierte.

Auch die weiteren Bands wussten zu gefallen, unter anderem etwa „Kanonenfieber“ mit düsterem Weltkriegs-Black Metal "Fateful Finality“ mit feinstem Thrash Metal und„Invoke“ mit Metal Punk am ersten Tag und die Pop RockBand„April Art“, die Frankfurter „Tankard“ und„Benediction“ mit Black Metal am zweiten legten spielfreudige Konzerte hin. Die Fans feierten mit ihnen nicht nur die Bands, sondern auch den Metal im Allgemeinen ab.


Änderung der Müllabfuhr

Die Abfallwirtschaft des Kreises Plön bittet um Beachtung folgender Terminänderungen bei der Abfuhr der Behälter. In der Weihnachtswoche vom 22. bis 26. Dezember 2025 ändern sich die regulären Abfuhrtermine folgendermaßen: Montag 22. Dezember, wird vorgezogen auf Samstag, 20. Dezember; Dienstag, 23. Dezember, wird vorgezogen auf Montag, 22. Dezember; Mittwoch, 24. Dezember, wird vorgezogen auf Dienstag, 23. Dezember; Donnerstag, 25. Dezember, wird vorgezogen auf Mittwoch, 24. Dezember, Freitag, 26. Dezember, wird verschoben auf Samstag, 27. Dezember. In der darauffolgenden Silvesterwoche verschieben sich die Abfuhrtage folgendermaßen: Donnerstag, 1. Januar, wird verschoben auf Freitag, 2. Januar; Freitag, 2. Januar, wird verschoben auf Samstag, 3. Januar. kae


Eleganz trifft Komfort

Bodenebene Duschen verbinden Design und leichte Reinigung

Reinigungsfreundliche Duschrinnen sind ideal für die Entwässerung bodeneben gefliester Duschen. Foto: djd/Geberit
Reinigungsfreundliche Duschrinnen sind ideal für die Entwässerung bodeneben gefliester Duschen. Foto: djd/Geberit

Bei der Planung eines Bades im Neubau oder im Rahmen einer Modernisierung ist es hilfreich, die Vor- und Nachteile, die für eine Lösung sprechen, abzuwägen. Viele wünschen sich für das neue Bad eine bodenebene, begehbare Dusche. Durchgängig gefliest, lässt sie den Raum größer und ruhiger wirken, weil sie ohne optische Unterbrechungen auskommt. Das ist nicht nur schön, sondern auch praktisch – sowohl bei der täglichen Dusche als auch beim Reinigen des Badezimmers.

Das Geheimnis dieser eleganten Optik liegt in der Duschentwässerungslösung. Eine attraktive Alternative zum Bodenablauf in der Mitte der Dusche sind nämlich schmale Duschrinnen. Diese können frei inmitten der Duschfläche- oder direkt an der Wand platziert werden.

Moderne Duschrinnen erleichtern das Auswischen, da sie eine glatte, offene Ablauffläche haben, in der sich kaum Ablagerungen bilden können. Das Wasser wird über ein offenes Profil in der Rinnenmitte zum Ablauf geleitet.

Durch den Wegfall der Schwelle ist die Stolpergefahr geringer, was die Dusche besonders für Kinder, ältere Menschen oder Personen mit eingeschränkter Mobilität praktisch macht. Sie sind barrierearm und bieten Bewegungsfreiheit für alle Generationen. djd


Meine Favoriten:
Alle Orte: