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Einbrauchschutz: Haustüren für die Sicherheit nachrüsten

Ein Kastenschloss mit einem Sperrbügel dient der zusätzlichen Sicherung vor Einbruch. Foto: Susann Prautsch/dpa-tmn

Eine Kriminaloberrätin erklärt, wie der Eingangsbereich einbruchssicher wird

Ein stabiles Türschloss ist zwar wichtig, aber nicht alles: Damit Eingangstüren sicher sind und Einbrecher möglichst gut abhalten, spielen weitere Komponenten eine Rolle. Und die lassen sich auch nachrüsten. Die Kriminaloberrätin Tina Elsner erklärt, worauf es dabei ankommt.

Ist es immer sinnvoll, eine Tür nachzurüsten?

„Im Prinzip kann jede Tür nachgerüstet werden“, sagt Elsner. „Wenn die Tür jedoch von der Gesamtbeschaffenheit so schlecht ist, dass die Nachrüstung teurer ist als eine neue, einbruchsichere Tür, lohnt sich die Investition nicht.“ Dann sei es oft sinnvoller die alte Tür komplett auszutauschen.

Unternehmen aus der Region

Worauf sollte man bei einem Türtausch achten?

„Einen guten Einbruchschutz erhalten Sie durch den Einbau geprüfter einbruchhemmender Türen nach DIN EN 1627“, sagt Elsner. Dabei ist die Widerstandsklasse entscheidend. Sie ist mit RC gekennzeichnet (englisch: „Resistance Class“). Demnach entspricht RC 1 der niedrigsten Widerstandsklasse und RC 6 der höchsten.

Die Tür sollte Elsner zufolge mindestens die Klasse RC 2 haben. „So ist sichergestellt, dass es in der Gesamtkonstruktion - also von Türblatt, Zarge, Schloss und Beschlag - keinen Schwachpunkt gibt. Es handelt sich damit um ein Türelement „aus einem Guss“, erklärt die Kriminaloberrätin.

Unternehmen aus der Region

Wer sich unsicher ist, ob und wie er seine Haustür nachrüsten kann, sollte sich beraten lassen. Kostenlos ist dies bei einer kriminalpolizeilichen Beratungsstelle möglich. Die Fachleute kommen gegebenenfalls auch zu Ihnen nach Hause und prüfen die Tür vor Ort. Die nächstgelegene Beratungsstelle findet man online über die Beratungsstellensuche.

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Meine Haustür ist stabil genug - wie rüste ich sie sinnvoll nach?

Um die Sicherheit zu erhöhen, gibt es verschiedene Einbruchschutz-Elemente, mit denen Sie die Haustür nachrüsten können. Als Geschäftsführerin der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes ist Tina Elsner Expertin auf diesem Gebiet. Sie zählt Beispiele auf:

Zusatzschlösser und Sperrbügel - zum bestehenden Schloss kann man ein Zusatzschloss, etwa mit Sperrbügel installieren lassen. Das bietet einen höheren Widerstand und mehr Sicherheit. „Durch den Sperrbügel wird das Aufstoßen der spaltbreit geöffneten Tür verhindert“, so Elsner. dpa/tmn


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