Der Westersielzug in Friedrichstadt wird am 6. Juli wieder als Renn- und Präsentationsstrecke für Drachenboote genutzt. Vor gut 20 Jahren veranstaltete die Friedrichstädter Rudergesellschaft erstmals dieses Drachenbootrennen, was schon damals tausende von Besuchern anlockte. Und auch diesmal erwartet Lars Koltermann, stellvertretender Vorsitzender der Rudergesellschaft, eine große Anzahl von Besuchern. „Aus dieser grandiosen Idee ist inzwischen ein großes Volksfest geworden.“
Seit Wochen ist ein gut 80-köpfiges Vorbereitungsteam im Einsatz und bereitet alles Notwendige vor. Ab 11 Uhr werden Drachenboote auf die etwa 250 Meter lange Reise geschickt. Zum Drachenboot-Festival haben sich Freizeitsportler aus etwa 15 Gruppen von Nah und Fern angemeldet. Sportvereine, Freiwillige Feuerwehren aber auch Teilnehmer von Firmen haben sich seit Wochen auf diesen Spaßwettbewerb auf dem Wasser vorbereitet. Sogar Vertreter von Bundeswehr, Polizei und verschiedenen Behörden gehen in Friedrichstadt mit an den Start. Die Startlinie verläuft etwa 100 Meter hinter der blauen Brücke, während das Ziel der kurzen Rennstrecke der Bootsanleger am Bootshaus des Vereins ist.
Angetrieben werden die Wassersportler von den vielen Zuschauern, die an den Hängen entlang des Westersielzuges das Geschehen lautstark verfolgen. Highlight des Tages wird das spannende Finalrennen bilden, das gegen 19 Uhr startet und die anschließende Siegerehrung vor dem Vereinshaus.
Abwechslungsreiches Rahmenprogramm

Danach geht es auf dem Vorplatz mit einer ausgelassenen und fröhlichen Drachenparty mit Livemusik weiter. Und auch die kleinen Besucher kommen an diesem Tag auf ihre Kosten. Für sie ist eine große Hüpfburg aufgebaut und nebenan können sich die Kinder farbenprächtig schminken lassen.
Zum abwechslungsreichen Rahmenprogramm gehört auch die bekannte Schäfchen-Verlosung. Wer Lose erwirbt, kann mit etwas Glück eines der vielen attraktiven Preise gewinnen. Der Erlös kommt der Jugendarbeit des Rudervereins zu Gute.
Bereits am Donnerstag, 4. Juli, kämpfen Schüler um gute Platzierungen und Pokale. Erstmals treten sie in drei Altersklassen an. Neben der fünften bis siebten Klasse sowie Schüler aus den 8. bis 10. Klasse treten diesmal auch Teilnehmer aus den Oberstufen an. „Unter den Schülern hat der Schüler-Cup einen sehr hohen Stellenwert“, weiß der stellvertretende Vereinsvorsitzende. hjm