Rund 28 Prozent der 25-Jährigen leben noch zu Hause. Doch früher oder später steht auch ihr Auszug aus dem „Hotel Mama“ an. Wo ehemals die Raumaufteilung pragmatisch allen Familienmitgliedern gerecht werden musste, wird nun umgebaut: Wände weichen, um etwa Wohnzimmer und Küche zu einem großzügigen Essbereich zusammenzulegen.
Einen Umbau sollte man in Ruhe planen, schließlich geht es darum, die Immobilie veränderten Bedürfnissen anzupassen – auch mit Blick auf Herausforderungen im Alter“, rät Holm Breitkopf von der BHW Bausparkasse.
Eine Wunschliste kann Immobilienbesitzern helfen: Wie viele Zimmer werden künftig gebraucht? Wie sollen die Räume genutzt werden? Wie viel Geld will man für einen Umbau ausgeben? Je nach Bedarf kann auch ein Architekturbüro Vorschläge unterbreiten.
Ist das Haus geräumig genug, kann eine separate Einliegerwohnung eingerichtet werden. Die Mieteinnahmen bessern später die Rente auf. Bietet sich das Haus für eine Wohngemeinschaft an? Das Zusammenleben mit Freunden kann, neben sozialen Aspekten, auch finanzielle Vorteile bringen. So können die künftigen WG-Bewohner Aufwendungen teilen, zum Beispiel wenn der Grundriss für die Gründung einer WG geändert werden muss.
msl