Im Jahr 1957 wird ein Heizöllager mit 50.000 l Fassungsvermögen gebaut, das 1964 auf 150.000 l erweitert werden muss. 1975 entstehen ein Verkaufsraum für Schmierstoffe, Autozubehör und Werkzeuge im Teilbereich des Kohlelagers und der Neubau des Diesellagers. 1978 tritt Bernhard Lorenzen in das Unternehmen ein und ein ständiger räumlicher Ausbau mit Kfz-Ersatzteilen und Zubehör wird erforderlich, ebenso der Bau eines großen Flüssiggaslagers mit Tankwagenumschlag und Flaschenabfülleinrichtung.
1983 übernimmt Bernhard Lorenzen den Betrieb als Alleininhaber, die Ladenverkaufsfläche wird verdoppelt. 1985 folgen im Ladenbereich neue Büroräume, die allerdings 1987 durch einen Brand vernichtet werden und zum Rückumzug der Verwaltung in das Wiegehaus führen, in dem sie vorher untergebracht waren. Der Verkauf muss für 4 Monate in die Eisenbahnstraße ausgelagert werden.
In der Kohlenhalle wird eine Kfz-Meisterwerkstatt eingerichtet, 1988 erfolgt die Übernahme des AGA-Lagers für technische Geräte. Bereits 1991 wird ein weiterer Ausbau des Fachmarktes für Autozubehör, Kfz-Ersatzteile und Werkzeuge erforderlich, im Folgejahr entsteht die große Halle für Fahrzeuge, Kfz-Werkstatt und Warenlager. 1993 wird der restliche Kohleschuppen zum Teilelager umgebaut. Eine weitere Vergrößerung erfolgt 2008 mit dem Bau einer großzügigen Pultdachhalle für Tankfahrzeuge und Warenlager, 2016 dann der Abriss des alten Bürogebäudes und der Neubau einer Tankstelle mit komplett neuer Umwelttechnik.


Und natürlich gibt es auch in der BELO-Geschäftsführung Wechsel: 2009 tritt Peter Lorenzen in die Firma ein, die von der Einzelfirma Bernhard Lorenzen & Sohn zu Bernhard Lorenzen & Sohn GmbH & Co. KG wird, mit Bernhard und Peter Lorenzen als gleichberechtigten Gesellschaftern und Geschäftsführern. 2025 scheidet Bernhard Lorenzen aus der KG aus, bleibt aber zusammen mit seiner Tochter Marita Frädermann und seinem Sohn Peter Geschäftsführer der GmbH.
Für Bernhard Lorenzen war nach seiner Bundeswehr-Zeit und der Ausbildung im Einzelhandel „alles neu und nicht wie in der Ausbildung“, wie er sich erinnert. Sein Großvater hatte einen Ruf als „guter Kaufmann“, und auch Sohn Peter Lorenzen wollte nach seiner Ausbildung zum Kfz-Mechaniker und anschließender Meisterprüfung lieber ins kaufmännische Fach: „Als Kind war ich oft mit auf Tour und fand unsere Firma und die damit zusammenhängenden Kundenkontakte extrem spannend.“ Bernhards Ehefrau Margret trat 1978 als Bürokauffrau in die Firma ein, und auch Tochter Marita bringt ihre Kenntnisse als Verwaltungsfachfrau erfolgreich ein. Dass sich Schwiegersohn Sven Frädermann inzwischen als Werkstattleiter um den Kfz-Bereich kümmert, macht den Familienbetrieb komplett. Fortsetzung nächste Seite