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Eidermühle: Willkommen im bunten Bordesholmer Land

Auch heute noch dreht sich die Eidermühle in Brügge. Foto: Heike Norda

Im Eidertal erleben Besucher eine durch die Eiszeit geformte Kulturlandschaft entlang des EiderTal-Wanderwegs mit Verbindungen zu Bordesholm, Brügge und weiteren Orten

Das Bordesholmer Umland bietet Erholungssuchenden eine Fülle an Angeboten. Im Jahr 2001 wurde der 10 Kilometer lange EiderTal-Wanderweg eingeweiht. Im Eidertal eröffnet sich den Besuchern eine einzigartige Kulturlandschaft. Sie wurde durch die Gletscher der letzten Eiszeit geformt. Der Weg verläuft südlich des Radwegenetzes Mittelholstein durch Bordesholm. Er verbindet die Gemeinden Bordesholm, Reesdorf, Schmalstede, Grevenkrug, Techelsdorf, Böhnhusen und Flintbek. 

Unternehmen aus der Region

Besuchern, die in Bordesholm starten, wird ein kleiner Ausflug nach Brügge empfohlen. In das Kirchendorf Brügge mit seinen gut 1100 Einwohnern gelangt man über eine Brücke, die über die Eider führt. Genau diese Brücke soll der Ortschaft ihren Namen gegeben haben. Von dort aus ist die alte Wassermühle gut zu sehen. Auch heute noch dreht sich ihr Mühlrad. Ein weiterer Anziehungspunkt in dem Dorf ist das Museum Tor zur Urzeit. Es ist ein Mit-Mach-Museum, das schwerpunktmäßig die Erd- und Lebensgeschichte mit Blick auf Schleswig-Holstein vermittelt. Geologie und Paläontologie geben dabei die Schwerpunkte vor. An der Eiderbrücke wurde auf einem zum Fluss steil abfallenden Hügel eine Kapelle errichtet. Diese wurde bereits urkundlich für das Jahr 1215 erwähnt und ist Keimzelle der heutigen Kirche St. Johannis. Neben der Kirche steht auf dem Dorfplatz das „Kleine Haus“, ein altes Backsteinhaus mit seinem Fachwerk und dem hölzernen Giebel. Im Jahr 1726 erbaut ist es das älteste Wohngebäude in Brügge.
noa


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