Im Süden Neumünsters liegt der Stadtteil Gadeland. Dieser kennzeichnet sich durch diesen Satz: „Op'n Dörp to Hus“. Gadeland - das ist der charmante Stadtteil mit gemütlich dörflichem Charakter. Man merkt an vielen Stellen noch die ländliche Vergangenheit der ehemaligen Gemeinde südlich von Neumünster. Im Jahre 1970 wurde daraus dann ein Stadtteil im Süden von Neumünster. Die Website „Unser Gadeland“, die seit Mitte 2021 am Start ist, listet alle Neuigkeiten aus dem Stadtteil auf. Hier können sich Vereine und Gemeinschaften präsentieren, aber auch einzelne Familien oder Personen nach Gleichgesinnten suchen, um gemeinsame Projekte für Gadeland und die Gadelander/innen zu starten und ins Rollen zu bringen. Die Website findet man unter http://www.unser-gadeland.de
Unter dem Menüpunkt Vereine und Gesellschaften findet man etwa die Siedlergemeinschaft Gadeland. Dieser bietet beispielsweise Vorträge an zu Themen wie insektenfreundliche Gärten oder rund um neue Heizungen. Auch Ausflüge und andere gesellige Gelegenheiten werden gemeinsam unternommen. Die Siedlergemeinschaft wurde 1970 gegründet. Ebenfalls wird beispielsweise das Begegnungszentrum Gadeland mit den Kontaktdaten gelistet.
Bundesweit tätiger Verein aus Wittorf vernetzt in ganz Deutschland
Andrea Krull aus Neumünster erhielt vor elf Jahren die Diagnose Eierstockkrebs. Sie verzweifelte nicht, sondern gründete eine Selbsthilfegruppe, um „Informationen zu verbreiten, die sie damals nicht fand.“
Daraus entstanden mehrere Selbsthilfegruppen in ganz Deutschland, später die Gründung des Vereins Eierstockkrebs Deutschland. Der Verein hat seinen Sitz in Wittorf. Heute, zehn Jahre danach, kümmern sich die engagierten Ehrenamtlichen um Frauen mit gynäkologischen Krebserkrankungen des Unterleibs. Der Verein hat sich umbenannt in GynKD (Gynäkologische Krebserkrankungen). „Bei diesen Themen gibt es immer noch zu wenig Wissen, zu wenig Unterstützung und Aufmerksamkeit“, sagt Andrea Krull.
Der Verein GynKD bietet Informationen, Vernetzung und Austausch an. Eine Betroffene sagt: „Für mich war es so wichtig, mit jemandem zu sprechen, der diese Erkrankung durchgemacht hat. Daraus schöpfe ich Kraft und neuen Lebensmut. Gespräche mit Ärzten geben mir nicht solchen Rückhalt, zumal die Zeit für diese Gespräche oft begrenzt ist.“
Großer Zuspruch der Betroffenen
Ende September fand das bundesweite 10. Treffen des Vereins in Kiel statt. Dort standen viele Experten den etwa 200 Frauen für Vorträge und Gesprächsrunden zur Verfügung. Andrea Krull sagt: „Die gute Beteiligung von Seiten der Behandler aber auch der große Zuspruch der Betroffenen und deren Angehörigen zeigt, wie wichtig unsere Arbeit ist.“ noa