Schließen
Um Ihre Registrierung abzuschließen, gehen Sie in Ihr E-Mail-Postfach und folgen dem Link in der Bestätigungsmail. Danach können Sie den Artikel frei lesen. E-Mail erneut senden

Gerisch-Stiftung Neumünster: Bildende Künste in Brachenfeld und Ruthenberg

Idyllische Kulisse mit Chiara Dynys, „Cedar Forest“ und Magdalena Abakanowicz, „Schreitende“. Foto: Herbert Gerisch-Stiftung

Skulpturenpark der Gerisch-Stiftung: Ein Leuchtturm in Brachenfeld

Die Herbert Gerisch-Stiftung Neumünster besitzt einen Skulpturen-Park internationalen Zuschnitts. Motor dieses für Schleswig-Holstein einmaligen Kulturengagements ist die 2001 gegründete Gerisch-Stiftung mit Sitz in Neumünster-Brachenfeld, der zugleich Wohnort von Brigitte Gerisch ist. Ihr Ehemann Herbert Gerich verstarb 2016. Brigitte Gerisch sagt: „Ich führe unsere gemeinsame Idee fort und engagiere mich, damit alles weiter gut laufen kann. Sogar meines Privathauses Teile werden für Teambesprechungen und anderes genutzt. Unsere Sammlung, die in den drei Hektar großen Landschaftspark integriert ist, widmet sich der zeitgenössischen Kunst und wird ständig erweitert.“ Die Stiftung bietet Führungen an, sogar in Plattdeutsch. Die museumspädagogische Abteilung der Herbert Gerisch-Stiftung leistet einen wichtigen Beitrag zur kulturellen Bildung aller Altersgruppen. Dazu gehören Projekte wie Kunst trifft Schule, Arbeiten wie die Künstler, Lehrerfortbildungen und Kooperationen mit Schulen und Kindertagesstätten in Neumünster.

Unternehmen aus der Region

Nach der Besichtigung des Parks können sich Besucher im Café Harry Maasz stärken und erholen. Der Gerisch-Park mit seiner harmonischen Symbiose von zeitgenössischer Kunst und Natur bietet als Open Air Spielstätte des Schleswig-Holstein Musik Festival eine familiäre Atmosphäre in einem bezaubernden Ambiente. Weitere Events sind Modenschauen oder Vorträge in der Wachholtz-Villa, die mit zur Stiftung gehört. Die Villa wurde benannt nach dem Verleger Karl Wachholtz, der die Villa 1924 erwarb. Der Besuch in der Stiftung ist Mittwoch bis Sonntag von 12 bis 18 Uhr möglich.

Straßennamen in Ruthenberg

Der Stadtteil Ruthenberg, der ab Anfang der 1980er-Jahre entstand, ist der Stadtteil mit den Straßennamen von großen und bedeutenden bildenden Künstlern. Wilhelm Heinrich Otto Dix war ein deutscher Maler und Grafiker des 20. Jahrhunderts. Käthe Kollwitz war eine deutsche Grafikerin, Malerin und Bildhauerin und zählt zu den bekanntesten deutschen Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Emil Nolde oder Carl Spitzweg dürften jedem bekannt sein. Etwas weniger bekannt ist vielleicht Franz Theodor Max Slevogt, der als deutscher Maler, Grafiker, Illustrator und Bühnenbildner des deutschen Impressionismus arbeitete. Er galt als ein wichtiger Vertreter der Freilichtmalerei, deren Vertreter im Gegensatz zur Ateliermalerei direkt vor dem Motiv in der freien Natur arbeiten. Veit Stoß, der um 1447 in Horb/Vorderösterreich geboren wurde, war ein deutscher Bildhauer und -schnitzer der Spätgotik. Er war vor allem in Krakau und Nürnberg tätig. Bekannt wurde er vor allem durch deutlich überlebensgroße Hauptfiguren im Schrein des Krakauer Altares. So erinnern die Straßennamen an die früheren Künstler und verhindern, dass sie vergessen werden.

Unternehmen aus der Region

Termine

Donnerstag, 5. September, 18 Uhr: ADFC-Radtour durch die Stadtteile Brachenfeld-Ruthenberg, Gadeland, Wittorf, Faldera und Stadtmitte. Treffpunkt bei Fahrrad-Börse Horter, Haart 224. noa


Meine Favoriten:
Alle Orte: