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Alle an Bord!

Bei Team SE in Flensburg beginnt das Onboarding jedoch noch vor Unterzeichnung des Ausbildungsvertrages. FOTO: NIKE MUMM

Neu zu sein, ist am Anfang immer schwierig. Um den Einstieg in ein Unternehmen für Auszubildende, duale Studenten und auch Mitarbeiter einfacher zu gestalten, gibt es das  "Onboarding“.

Was konkret ist denn nun „Onboarding“? Unter „Onboarding“ versteht man den Prozess der Integration eines neuen Mitarbeiters in ein Unternehmen. Neuankömmlingen sollen die Unternehmensphilosophie, unternehmensinterne Strukturen und Werte so früh wie möglich nah gebracht werden, damit sie sich schneller wohlfühlen und ein gutes Gefühl haben, die richtige Entscheidung bei der Unternehmenswahl getroffen zu haben. So erklärt das Conny Lorenzen. Sie ist Ausbildungsleiterin bei Team SE. Mit den Sparten Agrar, Bau und Energie gehört Team zu den größten Arbeitgebern in Flensburg und Umgebung. Bei Team. SE beginnt das Onboarding jedoch sogar noch vor Unterzeichnung des Ausbildungsvertrages. Die Auszubildenden bekommen dann regelmäßig Post von Team. SE in Form von Grußkarten oder „Care-Paketen“, damit sie sich schon vor dem eigentlichen Ausbildungsstart wertgeschätzt und willkommen fühlen. Darüber hinaus gibt es ebenfalls vor dem ersten Arbeitstag sogenannte „Pre-Onboarding-Tage“, die persönlichkeits- und teambildende Maßnahmen beinhalten.

Unternehmen aus der Region

ALLE AN BORD UND LEINEN LOS...

Wenn die Ausbildung dann endlich beginnt, legt Team SE sehr viel Wert darauf, die Neuen persönlich zu empfangen und zu begrüßen. Oft findet das in Form von personalisierten Ordnern, Trinkflaschen oder Blumen statt. „Mir ist ganz wichtig, dass sich alle sofort willkommen und integriert fühlen“, sagt Conny Lorenzen. Team SE priorisiert das Onboarding in dieser Form seit ungefähr zwei Jahren. Während der Ausbildung gibt es bei Team SE jede Woche eine „Teamy-Runde“, bei der sich alle Azubis treffen und austauschen können.

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 Außerdem haben die Auszubildenden in diesen Runden die Möglichkeit, Vorschläge zu unterschiedlichen Themen einzubringen. Eine Win-Win-Situation auch für das Unternehmen. Denn häufig sehen neue Mitarbeiter bestehende Unternehmensprozesse mit einem anderen externen Blick und können diese mit wertvollen Vorschlägen und kreativen Ideen bereichern. Nach ungefähr 100 Tagen findet ein offizielles Probezeitgespräch statt. Auch in diesem Gespräch ist ein Feedback über den bisherigen Ausbildungsverlauf seitens der neuen. 

Mitarbeiter absolut erwünscht. Weitere gemeinsame Kennlerntreffen veranstaltet Team SE für alle Auszubildenden aus ganz Deutschland. Diese gehen meist ein Wochenende lang und bestehen aus teambildenden Spielen und Aktivitäten. Die Auszubildenden von Team SE gelangen also nicht nur früh „on board“, sondern sie werden auch weiterhin intensiv begleitet, damit sie auch langfristig an Bord bleiben.

// Nike Mumm


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