Mit einem Tag der offenen Tür am Samstag, 12. September, feiert die Tischlerei und Bestattungen Alexander ihr 75-jähriges Bestehen. Von 10 bis 16 Uhr lädt das inhabergeführte Familienunternehmen dazu ein, hinter die Kulissen zu schauen und einen Einblick in die Arbeit zu bekommen.
75 Jahre sind eine lange Zeit - und zugleich eine Geschichte von Wandel, Neubeginn und Beständigkeit. Ihren Ursprung hat das Familienunternehmen jedoch noch viel länger, da Wilhelm Alexander das Unternehmen bereits am 11. September 1935 gründete. Nach Itzehoe kam das Unternehmen 1951, 1968 übernahm in zweiter Generation Werner Alexander die Leitung. Bereits ein Jahr zuvor war der Betrieb an den heutigen Standort der Tischlerei in der Edendorfer Straße 137 gezogen. Dort entwickelte sich das Unternehmen stetig weiter und wuchs mit den Anforderungen seiner Kundschaft. Tischlerei und Bestattungswesen wuchsen weiter, sodass das Bestattungsunternehmen 2007 eigene Räumlichkeiten in der Edendorfer Straße 111a bezog.
2013 übernahm dann der heutige Inhaber Wolfgang Alexander in dritter Generation die Leitung beider Unternehmen. Bis heute stehen Handwerk und Bestattungswesen dabei eng für die Geschichte des Familienbetriebs und für einen Anspruch, der sich über Jahrzehnte erhalten hat: Menschen zuverlässig, persönlich und mit viel Einfühlungsvermögen zur Seite zu stehen. Heute kümmert sich ein fünfköpfiges Team im Bestattungshaus um die Anliegen der Angehörigen. Zum Angebot gehören Erd- und Feuerebenso wie bestattungen Baum- und Seebestattungen. Auch Überführungen sowie eine umfassende Bestattungsvorsorge gehören zum Leistungsspektrum. Dazu kommen die Beratung rund um Grabkauf, Grabstein und Grabpflege und vieles mehr. Auch Überführungen aus dem Ausland und ins Ausland werden organisiert.
"Wir möchten gemeinsam mit den Angehörigen einen persönlichen und würdevollen Abschied gestalten", lautet der Anspruch des Hauses. Dafür wurde ein Ort geschaffen, der nicht nur funktional ist, sondern Nähe, Vertrautheit und Geborgenheit vermitteln soll. Die Räumlichkeiten bieten Raum für Ruhe und Besinnung – und ermöglichen es Angehörigen, auf ganz persönliche Weise Abschied zu nehmen.

Auch die Zukunft des Unternehmens nimmt beim Tag der offenen Tür Gestalt an. Besucher können bei einer Führung die Werkstatt kennenlernen und einen Blick in den neuen, noch nicht vollständig fertiggeAbschiedsbereich stellten werfen.
So verbindet sich beim Jubiläum Vergangenheit mit Gegenwart und Zukunft: 75 Jahre Firmengeschichte, die von einem mutigen Neuanfang geprägt ist, von drei Generationen und von einem Beruf, bei dem es mehr braucht als fachliches Können - nämlich Menschlichkeit.
Kristina Mehlert