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Tafel Eutin: Paradoxer Rückgang – weniger Kunden als Zeichen der Besserung

Mitarbeiterin Charline Gerdts bedient die Kunden der Eutiner Tafel jede Woche gern. Foto: Hans-Jörg Meckes

355 Haushalte und 815 Kunden pro Woche werden versorgt, keine Warteliste, Bedarf an Lebensmitteln und ehrenamtlichen Fahrern

Während normale Supermärkte sofort Alarm schlagen würden, wenn weniger Kunden bei ihnen einkaufen, ist bei der Eutiner Tafel genau das Gegenteil der Fall. „Bei uns ist die Zahl rückläufig“, sagt die Tafel-Vorsitzende Monika Gertenbach.

Unternehmen aus der Region

Im vergangenen November versorgte die Tafel in Eutin 355 Haushalte und 815 Kunden pro Woche. Vor knapp einem Jahr seien es noch rund 1000 Kunden und mehr als 400 Haushalte gewesen. „Wir wissen nicht genau, warum das so ist“, erzählt die 73-Jährige. „Für uns ist das aber recht angenehm, weil wir dann keine Warteliste brauchen.“ Andere Tafeln würden sich sogar beklagen, dass sie einen Aufnahmestopp wegen zu vielen Kunden einführen müssten, erzählt Gertenbach.

Unternehmen aus der Region

Bedarf an ehrenamtlichen Fahrern

Die Eutiner Tafel stehe zurzeit gut dar, „aber was wir immer gebrauchen können, sind Lebensmittel, denn die bekommen wir nicht immer“, erwähnt die Vorsitzende der Eutiner Tafel, die seit 1997 mit dabei ist.

Bedarf gibt es momentan auch noch bei ehrenamtlichen Fahrern. Bei der Eutiner Tafel helfen derzeit 65 Menschen ehrenamtlich. Hinzu kommen vier Mitarbeiter. Gerade erst konnte sich die Tafel auf ihr neues Kühlfahrzeug freuen. Dieses Jahr feiert die Eutiner Tafel ihr 30-jähriges Bestehen, das will die Hilfsorganisation im Sommer groß feiern, freut sich Monika Gertenbach.

Hans-Jörg Meckes


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