Die Zahl derer, die auf Unterstützung eine durch die Tafel Itzehoe angewiesen sind, nimmt nicht ab. Nach wie vor benötigen immer noch viel zu viele Menschen eine Lebensmittel-Unterstützung.
„Mittlerweile haben wir über 800 registrierte Kunden“, sagt Ellen Golinja vom Leitungsteam der Itzehoer Tafel. Für die Tafel bedeutet das, dass an den zweimal wöchentlichen Ausgabetagen bis zu 160 Familien versorgtwerden möchten. „Das wiederum heißt, dass wir deutlich mehr Menschen versorgen, als tatsächlich vor unserer Tür stehen“, sagt Golinja.
Nicht unerwähnt lässt sie, dass die Lebensmittelspenden zwar nicht unbedingt drastisch zurückgehen würden, aber sie dennoch sehr schwankend bei der Tafel ankämen. „Mal haben wir so viel Brot, dass wir den Obdachlosen noch etwas abgeben können, ein anderes Mal können wir einer Familie nur ein halbes Brot in die Tasche stecken.“ Derzeit sehe es lei-der so aus, dass nur wenig Obst zur Verfügung stünde. „Überhaupt achten bei-spielsweise Bäckereien und Konditoreien mittlerweile sehr darauf, dass sie nicht überproduzieren somit bleiben die Spenden dann auch mal ganz weg“, sagt Golinja.
Und auch die Supermärkte Lebensmittelhändler und versuchen mittlerweile besser zu disponieren. Und weil das so ist, nehmen die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Tafel in Itzehoe es mittlerweile in Kauf, auch einmal weitere Strecken zurückzulegen.
Kristina Mehlert