In einer Welt im Wandel, die von wirtschaftlichen, gesellschaftspolitischen und globalen Unsicherheiten geprägt ist, sind viele Menschen auf der Suche nach Verlässlichkeit. Diese bieten Genossenschaften mit ihrem demokratisch aufgebauten Geschäftsmodell seit über 170 Jahren. Die Werte, für die sie stehen, sind moderner denn je. „Es ist der ureigene Auftrag von Genossenschaften, ihre Mitglieder und ihre Region zu fördern und voranzubringen“, erklärt VR Bank Nord-Vorstand Michael Möller. „Das heißt für uns auch, Verantwortung für die Region zu übernehmen und zielgerichtet Vereine und Institutionen zu unterstützen, ihre wichtige Arbeit zu leisten“, ergänzt Vorstandskollege Torsten Jensen.

Das Vereinsleben würde für eine starke Verbindung unter den Menschen sorgen und ein vielfältiges Angebot bereithalten. „Die Gemeinschaft und der Zusammenhalt untereinander sind unglaublich wichtig“, so Michael Möller. Die Bankvorstände sind davon überzeugt, dass die großen Aufgaben unserer Zeit nur gemeinsam zu lösen sind. „Als Genossenschaftsbank verstehen wir uns als Wertegemeinschaft und richten unser Handeln an den genossenschaftlichen Werten aus. Offenheit, Toleranz, Wertschätzung und gegenseitiger Respekt sind von jeher Teil unseres Wertesystems“, erklärt Möller. Genossenschaftlich zu handeln, hieße auch, für alle da zu sein. „Bei uns ist jeder Mensch herzlich willkommen. Unabhängig von der Herkunft, Religion oder der persönlichen Lebensweise. Dies gilt für unsere Kundinnen, Kunden und Mitglieder genauso wie für unsere Mitarbeitenden“, hebt Torsten Jensen hervor. „Wir leben von der Vielfalt und davon, was jede und jeder Einzelne in die Genossenschaft einbringen kann.“
Denn als Genossenschaftsbank handelt die VR Bank Nord nach den genossenschaftlichen Prinzipien Selbsthilfe, Selbstverwaltung und Selbstverantwortung: Die Mitglieder der Bank sind gleichzeitig ihre Anteilseigner. „Unseren Mitgliedern gehört die Bank und sie sind Teil der demokratischen Willensbildung“, verdeutlicht Torsten Jensen. Alle vier Jahre wählen die Mitglieder ihre Vertreterinnen und Vertreter so auch im Herbst dieses Jahres. Dabei sind die Stimmen aller Anteilseigner gleich viel wert, unabhängig von der Menge der Anteile, die sie besitzen. In der Vertreterversammlung kommen die Repräsentanten der Mitglieder einmal im Jahr zusammen und beschließen über den Jahresabschluss, die Dividende, Satzungsänderungen oder strukturelle Fragen.


Zudem wählen sie aus ihrer Mitte den Aufsichtsrat und entscheiden über die Entlastung von Aufsichtsrat und Vorstand. Als höchstes Gremium der Bank bildet die Vertreterversammlung den demokratischen Grundstein des genossenschaftlichen Gedankens. Ein offener Austausch ist der Schlüssel zur Mitbestimmung. „Um die Anliegen unserer Mitglieder wirklich aufnehmen zu können, kommen wir zusätzlich zur sogenannten ordentlichen Vertreterversammlung regelmäßig auf regionalen Veranstaltungen mit den Vertreterinnen und Vertretern zusammen“, berichtet Michael Möller. „Der kleinere Rahmen hat den Vorteil, dass wir viel besser ins Gespräch kommen können“, bekräftigt er. Ergänzend hat die VR Bank Nord sogenannte Mitgliederbeiräte eingerichtet. Aus jedem Marktbereich (Bredstedt, Flensburg, Niebüll, Schleswig) engagieren sich Mitglieder, um die Bank weiterzuentwickeln. Sie sind die Verbindung in die Marktbereiche und machen Stimmungen und Wünsche für die Bank sichtbar, sodass diese in Entscheidungsfindungen berücksichtigt werden können. Getreu des wohl bekanntesten Zitats eines der Väter des Genossenschaftswesens, Friedrich Wilhelm Raiffeisen: „Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele!“