Kinder und Jugendliche in das kommunalpolitische Geschehen einbinden, ihnen beratende Funktionen bei Fragen der Kinder- und Jugendpolitik zu ermöglichen, Meinungen und Wünsche für ihre Belange gegenüber den Gremien und der Stadtvertretung zu bekunden oder eigene Öffentlichkeitsarbeit zu gestalten das alles ist in Bredstedt möglich geworden.
Im März stellten sich junge Leute für dieses ehrenamtliche Engagement zur Verfügung und es wurde für den ins Leben gerufenen Kinder- und Jugendbeirat Bredstedt ein Vorstand gewählt. Obwohl seither viele Initiativen von den Aktiven gestartet wurden, ist noch nicht bei allen Kindern und Jugendlichen angekommen, dass ihre Interessen vor Ort vertreten werden.
„Unser Ziel ist es deshalb in 2025 den Kinder- und Jugendbeirat noch bekannter zu machen. Das wollen wir durch Plakate, Mund-zu-Mund-Propaganda, mehr Werbung in Social Media und eine Informationsveranstaltung im Frühjahr erreichen“, sagt die Vorsitzende Laura Lehmann.

Ansonsten tauschen sich die Vorstandsmitglieder eng mit den Stadtvertretern sowie den Fach-Ausschussvorsitzenden aus. Zu allen Sitzungen werden sie eingeladen und regelmäßig besucht. „Unsere Meinung ist gefragt und wir stoßen auf offene Ohren“, so die Vorsitzende.
Eng werde mit der Vorsitzenden des Sozial- und Kulturausschusses, Michaela Lühr, zusammengearbeitet. Ausschussmitglied Lilly Lene Lühr sowie Cindy Züge, Leiterin des Jugendzentrums, unterstützten sie ebenso. Intensiv seien sie derzeit mit den Auswertungen ihrer am Jahresanfang gestarteten Umfrage unter Jugendlichen und Kindern der Stadt beschäftigt. „Die Arbeit macht Spaß und es ist gut, dass wir unsere Meinung sagen können“, so Lehmann.
// Udo Rahn