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Wedel: Mehr als nur eine Zweck-WG?

Die Hamburger Bestsellerautorin Isabel Bogdan liest am 4. März in der Stadtbücherei aus ihrem neuesten Roman „Wohnverwandtschaften“ - Karten gibt es in der Stadtbücherei und im Buchhaus Steyer.

Isabel Bogdan liest aus ihrem neuesten Roman „Wohnverwandtschaften“ aus dem Jahr Foto: Heike Blenk 2024.
Isabel Bogdan liest aus ihrem neuesten Roman „Wohnverwandtschaften“ aus dem Jahr Foto: Heike Blenk 2024.

Eine Wohngemeinschaft, in der vier Menschen unterschiedlichen Alters aus unterschiedlichen Motiven zusammenleben und feststellen: Freunde sind manchmal die bessere Familie. Davon handelt der Roman „Wohnverwandtschaften“ der Hamburger Bestsellerautorin Isabel Bogdan. Tiefere Einblicke gibt sie im Rahmen einer Lesung am Dienstag, 4. März, in der Stadtbücherei Wedel, Rosengarten 6. 

Zum Inhalt: Constanze zieht nach der Trennung von ihrem Lebensgefährten in die Wohngemeinschaft von Jörg, Anke und Murat. Was zunächst als Übergangslösung gedacht war, entpuppt sich als zunehmend stabil. Da ist Jörg, dem die Wohnung gehört und der eine große Reise plant; Anke, die als mittelalte Schauspielerin kaum noch gebucht wird und plötzlich nicht mehr die einzige Frau in der WG ist; und Murat, der sich einfach keine Sorgen machen will und dessen Lebenslust auf die anderen mitreißend und manchmal auch enervierend wirkt. Constanze sorgt als Neuankömmling dafür, dass sich die bisherige Tektonik gehörig verschiebt. Alle vier haben ihre eigenen Träume und Sehnsüchte und müssen sich irgendwann der Frage stellen, ob sie eine reine Zweck-WG sind oder doch die Wahlfamilie. 

Unternehmen aus der Region

Isabel Bogdan verfasste zahlreiche Übersetzungen. 2011 erschien ihr erstes eigenes Buch, „Sachen machen“ bei Rowohlt, außerdem schrieb sie Kurzgeschichten in Anthologien. 2016 erschien ihr Bestsellerroman „Der Pfau“ und 2019 „Laufen“. 2024 erschien ihr neuer Roman „Wohnverwandtschaften“. 

Die Lesung startet am 4. März um 19 Uhr. Der Eintritt zur Lesung kostet 8 Euro. Eintrittskarten gibt es in der Stadtbücherei an der Information sowie im Buchhaus Steyer, Bahnhofstraße 46. Es ist nur Barzahlung möglich. Die Lesung wird finanziert vom Förderverein für die Stadtbücherei Wedel. jfa


Lückenlos mit Tempo 30

Die Lücke zwischen den Tempo 30-Bereichen vor der Gebrüder-Humboldt-Schule und in der Mühlenstraße ist seit Kurzem geschlossen, sodass auch im Bereich Rosengarten, Rathaus und Bahnhof von 7 bis 17 Uhr Tempo 30 gilt. 

Durch die neue Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrsordnung bestehen nun keine wechselnden Geschwindigkeitsvorgaben mehr in diesem Bereich, was laut Angaben der Stadt zu einer Verstetigung des Verkehrs führen und somit die Sicherheit und Ordnung des Verkehrs verbessern soll. Ebenfalls trägt es zur Verringerung der verkehrsbedingten Lärm- und Abgasbelastung bei. Insbesondere in dem Bereich auf Höhe des S-Bahnhofs, der in dem relevanten Zeitraum vermehrt durch Schulkinder genutzt wird, sei diese Maßnahme zielführend. jfa


Entschlickung von Hafen und Ponton

Um die Nutzung des Schulauer Hafens in Wedel mit dem Traditionsanleger weiterhin zu gewährleisten, beseitigt das Spezialschiff MS Akke aktuell die abgelagerten Schlickmengen mit dem Verfahren der sogenannten Wasserinjektions-Baggerung. Im Gegensatz zu anderen Verfahren wird bei dieser Methode das Sediment aufgewirbelt. 

Um die festgelegten Solltiefen im Schulauer Hafen wiederherzustellen, löst die MS Akke bei ablaufendem Wasser mit Druckdüsen und einem Spülbalken den Schlick vom Grund. Die aufgewirbelten Sedimente werden anschließend über die Tide in den Flussstrom geleitet und mit der natürlichen Ebbströmung weitergetragen. Zusätzlich zur Entschlickung des Hafens wird auch im Bereich des Pontons am Willkomm Höft gearbeitet und eine Schlickmenge von geschätzten rund 3500 Kubikmetern entfernt. Dafür wird der Anleger voraussichtlich zunächst für zwei Tage in den Wedeler Tonnenhafen geschleppt, damit das kleinere Spülschiff Buran den Schlick unterhalb des Pontons wegspülen kann. So soll für die neue Saison verhindert werden, dass der Schwimm-Anleger bei Niedrigwasser auf den Elbgrund aufsetzt. Diese Maßnahme ist für den 6. und 7. März geplant, um den Werftaufenthalt der Lühe-Schulau-Fähre zu nutzen. Die Fußgängerbrücke zum Anleger wird in dieser Zeit aufgehängt und der Zugang mit einem Gitter gesperrt. jfa


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