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Wann haben Sie das letzte Mal einem Unternehmer aus der Region ein Lächeln geschenkt?

Doris Ipsen vom Unternehmensverband Unterelbe-Westküste Foto: Unternehmensverband Unterelbe-Westküste

Grußwort vom Unternehmensverband Unterelbe-Westküste

Liebe Leserinnen und Leser,

die Aufgaben der Unternehmer (*) sind in diesen Zeiten größer als je zuvor. Digitalisierung und Künstliche Intelligenz, Mitarbeitermangel, hohe Betriebskosten, der Wunsch nach flexiblen Arbeitszeiten und viele Themen mehr bewegen die Arbeitgeber der Region.

Die Mitarbeiter setzen sich mit einer erhöhten Arbeitsbelastung, vielen elektronischen Neuerungen in den Betrieben, hohen Krankheitsständen der Kollegen und nervigen Verwaltungsanforderungen auseinander.

Die Stimmung in Gesellschaft und Wirtschaft ist eher mittelprächtig und wir brauchen dringend wieder das Gefühl, dass es nach vorne geht.

Deutschland hat im Vergleich zu vielen anderen Ländern nach der Corona-Krise weniger konsumiert, ausgegeben und investiert. Das sind Zeichen, dass im Moment wenig Vertrauen in die zukünftige Entwicklung unseres Landes besteht. Dieses Vertrauen können wir gemeinsam wieder herstellen, damit uns der Aufschwung gelingt.

Was braucht es dafür? Klare Entscheidungen in der Politik, ein guter Austausch zwischen den Menschen, bei dem auch unterschiedliche Meinungen nebeneinander bestehen können, sowie ein gemeinsames Verständnis dafür, wie Arbeitgeber und Arbeitnehmer an einem Strang ziehen.

Ich möchte hier bewusst hervorheben, wieviel die Unternehmer im Kreis Pinneberg täglich für die Region und die Gesellschaft leisten. Das sind kleine und mittelständische Betriebe, die Arbeitsplätze schaffen, sich für die Region engagieren und zum wirtschaftlichen Wachstum im Kreis Pinneberg beitragen.

Aufgrund der aktuellen Lage hat der Beruf des Unternehmers deutlich an Attraktivität verloren. Wir brauchen aber diese Unternehmer, damit der Kreis Pinneberg voller Freude in die Zukunft schauen kann.

Liebe Leser, vielleicht schenken Sie dem nächsten Unternehmer, den Sie treffen, ein Lächeln oder ein Dankeschön, für sein Wirken in der Region. Selbstverständlich ist das nicht. Wertschätzung ist sicherlich eine Kernaufgabe der Arbeitgeber und Führungskräfte. Aber Wertschätzung darf in alle Richtungen ausgesprochen werden - auch in Richtung - der Unternehmer und Chefs.

Genauso möchte ich betonen, wie viele großartige Mitarbeitende in den Firmen dafür sorgen, dass Ziele erreicht werden und die hohen Anforderungen erfüllt werden.

Wenn wir gemeinsam - Arbeitgeber und Arbeitnehmerversuchen, die Stimmung anzuheben, können wir einen Beitrag leisten. Wir können uns zusammen an Erfolgen erfreuen und die Weichen für die Zukunft stellen. Die Arbeitswelt wandelt sich. Das steht fest. Und wie wir damit umgehen, haben wir selbst in der Hand.

Doris Ipsen, Geschäftsführerin Unternehmensverband Unterelbe-Westküste

* Mit der in diesem Text gewählten männlichen Form beziehe ich mich immer zugleich auf weibliche, männliche und diverse Personen - zugunsten einer besseren Lesbarkeit.

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