Um im Sommer eine reiche Tomatenernte zu erzielen, ist der April der perfekte Zeitpunkt zum Vorziehen der Pflanzen. Da Tomaten wärmeliebende Pflanzen mit einer langen Entwicklungszeit sind, benötigen sie einen frühen Start.
Die Samen werden etwa 0,5 Zentimeter tief in keimfreie Anzuchterde gesetzt und an einen hellen, warmen Ort gestellt, zum Beispiel auf die Fensterbank oder in ein beheiztes Gewächshaus. Die optimale Keimtemperatur liegt zwischen 20 und 24° C. Wichtig ist, die Erde gleichmäßig feucht zu halten und Staunässe zu vermeiden.
Nach 7 bis 14 Tagen zeigen sich die ersten Keimlinge. Wenn kräftige Keimblätter gewachsen sind, sollten die jungen Pflanzen pikiert und in größere Töpfe umgesetzt werden. Eine hochwertige Anzuchterde ist die Holsteiner Gartenerde keimfrei aus dem SWN-Wertstoffzentrum. Diese eignet sich auch zum Umtopfen.
Tipp: Beim Pikieren die Pflanzen stets an den Keimblättern anfassen, sie sind robuster. Ein verletzter Stängel schadet der Pflanze dauerhaft, während Blätter problemlos nachwachsen.