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Stressfrei durch die Weihnachtszeit

Gemeinsame Vorbereitung: Kochen im Team macht Spaß und entlastet alle Beteiligten. Foto: DJD/KI generiert

Gute Vorbereitung für ruhige Feiertage: Tipps, wie Weihnachten entspannt bleibt

Weihnachten bringt eine oft Mischung aus Vorfreude und Stress mit sich. Geschenke besorgen, die Wohnung schmücken und das Festtagsessen planen – all das kann schnell überwältigen. Eine gute Planung kann jedoch helfen, Stress zu vermeiden und die Adventszeit entspannt zu genießen. Hier sind sieben praktische Tipps:

1. Rechtzeitig planen und priorisieren:

Eine To-do-Liste für die Aufgaben im Dezember hilft, den Überblick zu behalten. Prioritäten zu setzen ist dabei entscheidend: Welche Traditionen sind wirklich wichtig? Was kann man streichen? Durch das Vereinfachen oder Weglassen bleibt mehr Zeit für das Wesentliche. Wichtige Vorbereitungen wie den Geschenkeinkauf sollte man auf mehrere Tage verteilen.

2. Dekoration in Etappen:

Eine festliche Stimmung braucht oft weniger Aufwand, als man denkt. Statt alles auf einmal zu dekorieren, kann man dies Schritt für Schritt tun. Eine Woche steht der Adventskranz im Vordergrund, in der nächsten der Weihnachtsbaum. Natürliche Materialien wie Tannenzweige, Nüsse und Zapfen sind nicht nur nachhaltig, sondern schaffen auch eine gemütliche Atmosphäre.

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3. Geschenke ohne Hektik besorgen:

Der Geschenkeinkauf kann leicht zur größten Belastung der Vorweihnachtszeit werden. Eine Liste mit den Namen und möglichen Geschenkwünschen hilft, Zeit zu sparen. Online-Shopping kann eine gute Alternative sein, um Gedränge zu vermeiden. Für Einkäufe in der Stadt sind weniger frequentierte Zeiten wie Vormittage unter der Woche entspannter.

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4. Menüplanung vereinfachen:

Viele Gerichte lassen sich im Voraus gut planen. Bewährte und einfache Rezepte sind besser als komplizierte Menüs. Vielleicht kann eine Speise bereits Tage vorher vorbereitet werden, was am Festtag selbst Zeit spart. Ein strukturierter Einkaufsplan hilft zudem, alle Zutaten rechtzeitig zu besorgen und Stress in der Küche zu vermeiden.

5. Unbedingt Pausen einplanen:

Die Adventszeit sollte nicht nur aus Hektik bestehen. Ein Adventskaffee, ein Winterspaziergang oder ein warmes Bad bieten kleine, achtsame Momente der Entspannung. Auch eine bewusste Auszeit mit Tee oder einem Buch kann helfen, die Batterien wieder aufzuladen.

6. Gemeinsam vorbereiten:

Familie und Freunde können bei den Vorbereitungen mithelfen. Kinder können dekorieren, Erwachsene kochen oder Geschenke verpacken. Durch die gemeinsame Arbeit wird nicht nur der Aufwand verringert, sondern auch die Vorfreude geteilt.

7. Traditionen flexibel gestalten:

Traditionen zum Weihnachtsfest sind wichtig, dürfen aber nicht zur Belastung werden. Wenn bestimmte Rituale zu viel Druck erzeugen, kann man sie anpassen oder auch einmal aussetzen. Hauptsache, Weihnachten bleibt entspannt und sorgt für bei allen für Freude und Entspannung.
djd


Lichterketten – sieben Tipps für den Kauf

Gerade in der Vorweihnachtszeit sind Lichterketten besonders beliebt. Es gibt sie in vielen verschiedenen Ausführungen, etwa mit Leuchtdioden, sprich LEDs, mit Halogen- oder Glühlampe. Manche Lichterketten werden mit Akku, Batterie oder Kabel betrieben. Aber welche ist die Richtige? Und worauf sollte man beim Kauf achten?

• Auf die Farbtemperatur achten: Sie wird auf der Verpackung in Kelvin (K) angegeben. Lampen mit weniger als 3.000 K haben ein warmweißes, gelbliches Licht und sind so gemütlicher, schreibt die Verbraucherzentrale NRW.

• Auf Qualität setzen: Auf der Verpackung nennen Hersteller Richtwerte zur Lebensdauer ihrer Lichterketten. LED-Lichterketten sollten mindestens 20.000 Stunden schaffen, so „Öko Test“. Manche Modelle halten sogar bis zu 50.000 Stunden.

• Auf den Stromverbrauch achten: Wer Energie sparen will, kauft besser LED-Lampen, rät die Verbraucherzentrale NRW. Sie verbrauchen nur etwa ein Zehntel des Stroms im Vergleich zu Glüh- oder Halogenlampen. Zudem halten sie rund 100-mal länger.

• Auf den Anschluss achten: Besser Modelle mit Kabel kaufen, statt Lichterketten, die mit Batterie oder Akku betrieben werden. Batteriestrom ist 300-mal teurer als Strom aus der Steckdose, so die Verbraucherschützer.

• Auf den Spritzschutz achten: Wer Lichterketten draußen einsetzen will, sollte sichergehen, dass bei Nässe oder Regen kein Kurzschluss droht. Indoor-Beleuchtung nie im Freien verwenden, rät die Verbraucherzentrale NRW. Lichterketten für den Außenbereich sollten mit dem Symbol „Tropfen im Dreieck“ oder mit den Kürzeln IP44, IP54 oder IP64 gekennzeichnet sein.

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• Auf Nummer Sicherheit gehen: Das GS-Prüfsiegel steht für geprüfte Sicherheit, auch das VDE-Prüfzeichen oder Tüv-Siegel sind gute Kriterien. Dagegen bestätigen Hersteller mit dem CE-Zeichen nur, dass sie sich selbst verpflichtet haben, geltende EU-Richtlinien einzuhalten.

• Auf die Wirkung achten – am besten den Bereich ausmessen, den man beleuchten möchte. Nur eine ausreichende LED-Dichte sorgt für gleichmäßiges Licht, SO „Chip.de“, die gerade Lichterketten getestet haben.

Und noch ein Rat, um einen hohen Stromverbrauch zu vermeiden: Die Beleuchtung nur einschalten, wenn man sie auch sieht – nachts und bei Abwesenheit also ausschalten. Am besten den Stecker ziehen oder per Zeitschaltuhr die Pausen entsprechend voreinstellen.
dpa/tmn


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