Kaum ein Bodenbelag steht so sehr für handwerkliche Qualität wie Parkett: Schön verlegte Echtholzdielen oder -lamellen bringen Wärme und Natürlichkeit in jeden Raum und begleiten Hausbesitzer oft über Jahrzehnte. Voraussetzung dafür ist ein ebener, stabiler Untergrund. Denn schon kleine Unebenheiten im Estrich können sich später auf den Belag übertragen. Ein ungleichmäßiges Fugenbild und Verwerfungen sind meist das Resultat unzureichender Vorbereitung. Fachbetriebe empfehlen einen systematischen Bodenaufbau. „Hochwertiges Parkett braucht einen sehr ebenen Untergrund. Wer auf geprüfte Systeme setzt, hat länger Freude an seinem Boden“, so Maurice Bonfrere, Bodenexperte beim Baustoffhersteller Saint-Gobain Weber.
Zuerst reinigen und grundieren die Profis den vorhandenen Estrich. Dann folgt eine dünne Spachtelschicht, die kleine Vertiefungen ausgleicht. Im Anschluss wird dann eine selbstverlaufende Ausgleichsmasse ausgebracht. Sie gleicht Höhenunterschiede aus und schafft eine ebene Fläche, die auch hohen mechanischen Belastungen standhält. Der durchdachte Bodenaufbau ist wichtig, damit das Parkett dauerhaft belastbar bleibt und optisch seine Wirkung behält. Wer hier improvisiert, riskiert sichtbare Schäden. txn