
Rutschige Bodenbeläge fallen im Alltag oft erst dann auf, wenn es zu spät ist. Denn was zunächst harmlos wirkt, kann bei Nässe oder Schmutz schnell zu Stürzen führen. Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit reicht, um ins Straucheln zu geraten. Besonders kritisch sind Bereiche, die regelmäßig Feuchtigkeit ausgesetzt sind: Außentreppen, Hauseingänge, Terrassen oder Gartenwege. Doch auch im Innenbereich entstehen Gefahrenstellen, etwa im Badezimmer oder auf glatten Treppenstufen.
Dabei lässt sich das Risiko oft schon mit einfachen Maßnahmen verringern. Eine gute Beleuchtung an Wegen oder Treppenstufen trägt dazu bei, dass Stolperstellen früher erkannt werden. Auch Handläufe und rutschhemmende Matten können die Sicherheit im Alltag erhöhen. Darüber hinaus gewinnen technische Lösungen an Bedeutung, die an der Oberfläche ansetzen. So können Antirutschbehandlungen beispielsweise mit Supergrip die Griffigkeit glatter Beläge verbessern. Dafür wird die Fläche zunächst gründlich gereinigt, anschließend das Mittel aufgetragen und nach kurzer Einwirkzeit wieder abgespült.
Zu den Voraussetzungen zählen trockene Bedingungen und eine Mindesttemperatur von etwa acht Grad Celsius. Behandelt werden können verschiedene Materialien, darunter Keramik, Feinsteinzeug, Naturstein oder Emaille. Neben dem Sicherheitsaspekt spielt für Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer auch die Rechtslage eine wichtige Rolle. Wer eine Immobilie besitzt, ist verpflichtet, Gefahrenquellen im zumutbaren Rahmen zu minimieren. djd
31-jähriger Biker stirbt bei Unfall im Kreis Plön
Am Donnerstagabend verunglückte gegen 21 Uhr ein Motorradfahrer auf der K54 bei Warnau tödlich. Laut Polizeisprecher Magnus Gille handelte es sich um einen 31-jährigen Mann, der von Warnau kommend in Richtung Barmissen unterwegs war. Der Mann verlor aus bisher ungeklärter Ursache in Höhe der Einmündung „Am Schloss“ die Kontrolle über sein Motorrad und stieß mit der Schutzplanke zusammen. Er erlag seinen schweren Verletzungen noch am Unfallort, so Gille weiter. Weitere Menschen seien an dem Unfall nicht beteiligt gewesen.
Die K54 war an der Unfallstelle rund zweieinhalb Stunden gesperrt. Auch ein Rettungshubschrauber sei im Einsatz gewesen, informierte Gille. Die Polizeistation Preetz hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen. hjme